Kurswexl Podcast

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Es geht doch um die Menschen!

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Wer sinnvoll an Organisationen arbeiten möchte, muss die Menschen ignorieren
Viele Menschen, die sich mit der Systemtheorie auseinandersetzen, würden diesen Satz so oder so ähnlich unterschreiben.
Auch wir bei Kurswechsel nutzen die Perspektive der Systemtheorie neben den Perspektiven der BWL und der Psychologie in unserer Arbeit – Stichwort: Licht am Fahrrad.

Die Systemtheorie ist unmenschlich
Laut der Systemtheorie bestehen Organisationen nicht aus Menschen, sondern aus Kommunikation. Die Menschen bringen sich nur in dem Maße in die Organisation ein, wie es die Rolle innerhalb der Organisation fordert. Etwas vorschnell könnte man zu dem Schluss komme, dass der Organisation die Menschen dann ja weitgehend egal sind. Kein besonders menschenfreundlicher Ansatz.

Aber es geht ja doch um die Menschen
Natürlich erfüllt man auf der Arbeit eine andere Rolle als vielleicht im Sportverein oder in der Familie. Deswegen ist es aber noch lange nicht egal, wer in der Organisation eine bestimmte Rolle ausfüllt. Jeder bringt seine eigene Lerngeschichte mit und füllt dementsprechend die Rolle der Organisation aus, bestimmte Nuancen werden sich immer unterscheiden.

Frag nicht „WIE?“, sondern frag „WER?“
Darüber hinaus raten wir bei Kurswechsel in komplexen Kontexten immer dazu, zu fragen „WER hat das größte Talent…?“ „WER kann am besten xy…?“ Anstelle von der klassischen Frage: „WIE kann man…?“, welche meistens noch genutzt wird, aber in komplexen Umfeldern völlig nutzlos ist.
Die Kurswechsler Arne Schröder und Frank Wulfes sind sich sicher, gerade der Ansatz der Systemtheorie ist ein besonders humanistischer und stellt auch den Menschen in den Fokus. In aller Ausführlichkeit gibt´s das Thema in dieser Podcast Episode.

Wir Wünschen viel Spaß beim Hören und viele neue Erkenntnisse.

Hurra! Ein Konflikt

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Warum wir Kurswechsler „Hurra!“ schreien, wenn wir einen Konflikt registrieren
Um eine Sache direkt vorwegzunehmen: Natürliche finden wir zwischenmenschliche Konflikte, die in großen Streitigkeiten enden oder an denen Beziehungen sogar zerbrechen auch nicht großartig. So geht es wahrscheinlich den allermeisten Menschen. Die meisten Konflikte rauben Zeit und Energie und sollen schnellstmöglich gelöst werden oder am besten gar nicht erst entstehen.
Nichtsdestotrotz lohnt es sich für uns Kurswechsler definitiv zweimal hinzugucken, wenn wir Konflikte in einer Organisation beobachten.

3 unterschiedliche konflikttypen:
Für einen besseren Überblick unterscheiden wir die folgenden drei Konflikttypen voneinander:
1. Gefühlskonflikt zwischen Talenten.
Hier werden sich zwei „Könner“ nicht einig, da sie unterschiedliche Ideen für dieselbe Problemlösung im Kopf haben. Wer am Ende Recht hat, das kann nur mit ausprobieren und lernen herausgefunden werden.
2. Der Stellvertreterkonflikt
Die Menschen in Organisationen verhalten sich vernünftig. Daher ist es spannend zu schauen, welche Rolle führt der Mensch in der Organisation gerade aus und sind an diese Rolle bestimmte Erwartungen geknüpft, die ihn dazu veranlassen in einen Konflikt zu treten?
3. Echte Persönlichkeitskonflikte
Von diesem Konflikt wird behauptet, er trete am häufigsten auf. Die Wissenschaft bestätigt, dass er tatsächlich mit Abstand am seltensten auftritt. Dass Menschen wirklich aufgrund ihrer tiefen Persönlichkeit einfach nicht miteinander auskommen, ist eher unwahrscheinlich.

Ein Konflikt – die Warnlampe jeder Organisation
Für uns Organisationsentwickler sind Konflikte unfassbar spannend, weil sie immer ein Indiz darauf geben, an welchen Stellen die Organisation noch nicht ihr volles Potenzial ausschöpft und wo organisationale Rahmenbedingen noch angepasst werden müssen.
Übrigens, nicht jeder Konflikt ist schädlich, manche sollte man im Sinne der Organisation tatsächlich lieber aushalten, anstatt sie zu lösen. Warum? Das erfahrt ihr in der neuesten Episode des Kurswechsel Podcast.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören und viele neue Erkenntnisse!

Leidende Menschen, überforderte Organisationen: Woher kommt das Leid in Organisationen?

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Es ist Mittwoch und das heißt: Es wird wieder Zeit für eine neue Episode im Kurswechsel Podcast
Heute haben wir Christina Grubendorfer bei uns zu Gast. Christina beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Organisationsentwicklung und Organisationsberatung.
Seit 2009 ist sie Geschäftsführende Gesellschafterin der LEA GmbH, darüber hinaus hostet sie den gleichnamigen Podcast, ist auf einschlägigen Veranstaltungen als Speakerin unterwegs und Autorin zweier Bücher: „Einführung in systemische Konzepte der Unternehmenskultur“ und „Leadership Branding: Wie Sie Führung wirksam und Ihr Unternehmen zu einer starken Marke machen“

Warum muss Arbeit eigentlich immer „besser gemacht werden?
Allen voran verbindet Christina und Kurswechsel die Mission, unter der beide Parteien antreten: Arbeit soll nicht mehr als etwas Anstrengendes und Nerviges gesehen werden, sondern im besten Falle sogar richtig Spaß machen. Bei uns manifestiert sich dieses Bestreben in unserem Claim: „Wir machen Arbeit wert(e)voll“ und bei Christina über die Webadresse ihres Unternehmens, zur LEA GmbH gelangt man über die Adresse „become-better.org“.
Jetzt muss man sich aber die Frage stellen, warum es überhaupt so viele Menschen braucht, die das Arbeiten in den Organisationen angenehmer gestalten wollen. Natürlich kommt einem direkt die jährlich erscheinende Gallup-Studie in den Kopf, wo man sehr deutlich ablesen kann, dass sich die meisten Menschen kaum mit ihrer Arbeit identifizieren, daher eher mit „freizeitorientierter Schonhaltung arbeiten und letztlich darunter auch die Gesamtorganisationen leiden.

Die Ursache für alles Leid der Arbeitswelt, ist der Mensch
….könnte man annehmen, wenn man dieser Logik folgt. Das führt dann zu dem Feeldgood-Management, was wir aktuell in vielen Organisationen erleben. Kurzfristig mag das eine nette Abwechslung sein, langfristig gesehen verbessert sich die eigentliche Arbeit dadurch nicht.

Der Geneigte Hörer und die geneigte Hörerin werden wissen, dass wir Kurswechsler eine andere Ursache für das Leid der Menschen sehen. Diese Perspektive wird in der aktuellen Episode nochmal um den Blickwinken von Christina erweitert. Herausgekommen ist eine sehr spannende und informative Episode.

Wir wünschen viel Spaß beim Hören und viele neue Erkenntnisse!

Die Kunst der Priorisierung

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Warum wird Priorisierung in der heutigen Zeit immer wichtiger?
In der heutigen Zeit prasselt eine unfassbare Informationsdichte auf uns ein. Dabei bekommen wir es oft nicht hin, die Informationen richtig einzuordnen, daraus die richtigen Aufgaben abzuleiten und schließlich auch voranzukommen, indem man Aufgaben abarbeitet.
Wir Menschen fallen oft in die Routine 1000 Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen, dabei verzetteln wir uns allerdings zu oft. Multitasking verbrennt unfassbar viel Zeit und Energie. Wir arbeiten zwar ständig, aber können nichts erledigen.

Wie sieht es auf Teamebene aus?
Tatsächlich ist das auch ein häufiger Grund, warum Unternehmen mit uns kontakt aufnehmen: Die Teams bekommen ihre Projekte nicht fertig. Schauen wir uns das Unternehmen dann genau an, stoßen wir auf riesige Excel-Listen, wo man die Projektplanung ablesen kann. Mathematisch ist das durchaus logisch, aber praktisch überhaupt nicht funktional. Wie soll man sich denn zu 13% in ein Projekt einbinden, zu 63% in ein zweites und womöglich sogar noch irgendwie in ein drittes? Bis man sich bei einem Projekt halbwegs einen Überblick verschafft hat, muss man ja schon wieder ins nächste switchen.

Die Ebene der Organisation:
Natürlich ist das Thema auch für die Gesamtorganisation von höchster Wichtigkeit. Um sich als Company zu entwickeln, muss man bestimmte Fokui setzen. Das fällt den meisten Organisationen immer schwerer.
Ein Klassiker in Organisationen: Jeden Monat wird eine neue Projektidee auf Hochglanz Folie dem Topmanagement präsentiert und jedes Mal ist die Reaktion: „Super Sache, machen wir!“. Nächsten Monat kommt der nächste und auch dessen Idee ist wunderbar und soll umgesetzt werden.
Keiner fragt jedoch auch mal danach, ob andere Projekte dafür gestoppt werden müssen.

Wie kann Priorisierung funktionieren?
In der neuesten Episode des Kurswechsel Podcast besprechen die Kurswechsler Frank Wulfes und Dietmar Heijenga, wie es funktionieren kann.
Grundsätzlich muss Multitasking verhindert werden und die Themen erstmal konkret benannt und eingeordnet werden, sonst verzetteln wir uns zu schnell in unserer komplexen Welt.
Frank und Dietmar teilen außerdem einige weitere Tipps und Tricks, damit Priorisierung gelingen kann. Sowohl für den Einzelnen als auch für eine gesamte Organisation.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Die Transformation der neusta destination solutions

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Wie kann eine Transformation erfolgreich gelingen?
In der heutigen Episode des Kurswechsel Podcast hat sich Kurswechsler Frank Wulfes seinen Kollegen Frank Düsterbeck und Sebastian Mattner von neusta destination solutions (neusta ds) geschnappt.
Die neusta ds bietet digitale Lösungen für die Tourismusbranche an und hat in den letzten Jahren einen großen Wandel hinter sich. Sebastian hat diesen Wandel miterlebt und auch mitgestaltet. Er ist als Vertriebler ins Unternehmen gekommen und seit Okt. Teamleiter „Business Development“. Aus dieser Position heraus hat er die Transformation entscheidend angetrieben.
Anfang des Jahres war Sebastian auch Teil des 1. Flights unserer Kurswechsel OrgCoach Ausbildung.

Die Ausganglage bei neusta ds
Bei der neusta ds wurde in einem klassischen Abteilungssystem gearbeitet. So gab es die Abteilung Produktentwicklung, Vertrieb, Test usw. Viele Projekte liefen parallel zueinander und die Mitarbeitende hatten große Probleme, ihre Deadlines einzuhalten. Außerdem hat man es nicht geschafft, Projekte wirklich durchzuziehen, sondern Projekte haben sich über längere Zeiträume gezogen. So war man ständig mit Arbeit überschüttet, aber irgendwie ist man nicht vorangekommen.
Tatsächlich hat man dann sogar schon angefangen die Prozesse zu optimieren, aber nur innerhalb der Abteilungen. Das sollte die Probleme allerdings nicht lösen.

Aktueller Stand:
In der Organisation hat sich einiges getan. De neusta ds ist nicht mehr in Abteilungen organisiert, sondern es haben sich wertschöpfungsmächtige Teams gebildet, die ihren Aufgabenbereich nahezu autark ausfüllen können. Mitarbeitende aus allen Abteilungen wurden so aufgeteilt, dass jedes Team mit allen Kompetenzen ausgestattet ist, um Projekte zu realisieren. Lediglich der Vertrieb ist als Einzelzelle ausgelagert und das Graphik-Team arbeitet als „eigenes Shopsystem“ innerhalb der Organisation.
Die neue Struktur führt dazu, dass Projekte in einem angemessenen Zeitraum umgesetzt werden, die Wertschöpfung viel näher am Kund:in passiert und nebenbei auch die eigenen Produkte stetig optimieren werden.

Letztendlich hat es die neusta ds geschafft, sich zu einer lernenden Organisation zu entwickeln und sich ständig an die neuen Herausforderungen des Marktes anzupassen.
Der Weg dahin lief natürlich nicht ganz gradlinig, welche Herausforderungen sie im Speziellen meistern mussten und was der Erfolgsfaktor Nummer 1 war, dass erfahrt ihr in der Episode.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Methoden der Vergangenheit und die heißen Trends von heute

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In der heutigen Podcast Episode hat sich Kurswechsler Frank Wulfes einige Methoden geschnappt und diese auf ihre Wirksamkeit überprüft. Besonders interessant dabei ist, dass er insgesamt 10 Methoden herausgesucht hat, 5 davon aus jüngerer Vergangenheit und 5, bei denen der ein oder andere vielleicht behaupten würde: Diese Methode ist lange nicht mehr zeitgemäß. Aber wir alle haben es bestimmt schonmal erlebt: Neu heißt nicht zwangläufig auch immer besser und Altbewehrtes kann auch in Zukunft praktikabel sein.

5 Methoden der jüngeren Vergangenheit:

1. Scrum: Wahrscheinlich das meistzitierte Tool der jüngeren Vergangenheit. Es eignet sich hervorragend, um Projekte in einem komplexen Umfeld zu entwickeln. (Podcast Episode zu Scrum)
Design Thinking: Mit diesem Tool versucht man sich ganz spezifisch auf die Sicht der Kund:innen zu fokussieren, damit ein Produkt entsteht, welches den wirklich Kund:in zufriedenstellt (Podcast zu Episode Design Thinking)
Personasmethode: Diese eignet sich gut zur Ergänzung der beiden obigen Methoden. Man erstellt ein Profil des Wunschkund:in und nimmt seine Bedürfnisse ganz genau unter die Lupe. Wichtig ist, das Profil später auch mit realen Kund:innen abzugleichen.
Produktvision: Eignet sich wunderbar, um eine Richtung für ein neues Produkt zu finden.
Story Mapping: Hierbei bringt man sein Produkt schnellstmöglich in Kund:inkontakt und kreiert eine sog. Costumer Journeys, um anschließend das Produkt iterativ zu optimieren.

Es folgen 5 ältere Methoden, die deswegen aber nicht weniger gut sind:
Walt Disney Methode: Es gibt drei Phasen. 1. Träumer; 2. Kritiker; 3. Realist. Am Ende bleibt eine Idee, die man konkret in die Umsetzung bringen kann. In bestimmten Kontexten kann dies dem modernen Design Thinking überlegen sein.
Stakeholder Analyse: Eine gute Methode, um herauszufinden: Wer beeinflusst mein Vorhaben eigentlich gerade? Daraus kann man für sich das richtige Handeln ableiten.
Teamsensor: Dieses Tool schafft die Möglichkeit sich als Team über einen längeren Zeitraum stetig und messbar zu verbessern und fördert so die Zusammenarbeit (Podcast Episode zu Teamsensor verlinken)
Risikoanalyse: Auch ein Tool, was man eher dem „alten“ Managementwerkzeugkasten zuordnen würde, aber gerade heute, in dieser dynamischen Umgebung, in der wir leben, macht es total Sinn, sich einen Überblick über etwaige Risiken zu verschaffen.
Circle of influence: Ab und zu verfallen Teams in der Routine, ständig nur über Probleme zu meckern, auf die sie jedoch gar keinen Einfluss haben. Dieses Tool funktioniert wunderbar, um sich wieder deutlich vor Augen zu führen, was wir eigentlich beeinflussen können, um dieses dann auch anzupacken.

Ein grober Überblick mag nicht komplett ausreichen, um die einzelnen Stärken und Schwächen der Methoden komplett zu erkennen und sie auch in der Praxis so durchzuführen, dass die Magie der Tools zum Leben erweckt wird. Dafür haben wir jetzt natürlich den Podcast.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören der Episode und viele neue Erkenntnisse!

Hier geht’s ums Prinzip – Die Neusta Werte AG zu Gast im KW-Podcast

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Jedes Unternehmen, dass heutzutage was auf sich hält, hat doch einen Wertekodex, oder?
Zumindest ist das unsere Erfahrung bei Kurswechsel. Wenn wir Projekte begleiten, begegnet uns schon mal das ein oder andere Plakat, auf dem man dann die verschiedensten Werte ablesen kann.
Leider haben diese Werte im tatsächlichen Alltag wenig bestand bzw. man weiß überhaupt nicht, wie man sie mit Leben füllen soll.

Die Neusta AG zu Gast im Kurswechsel Podcast
Heute zu Gast in unserem Podcast sind Luisa Strelow und Manne Wolf, die beiden gestalten u.a. zusammen mit Kurswechslerin Alina Meyerdiercks, die diese Episode moderiert, die Neusta Werte AG.
Die Frage: Wie wollen wir zusammenarbeiten? Beschäftigt Team Neusta seit seiner Gründung. Schon der Gründer hat sich in den 90er Jahren stark für eine Vertrauenskultur ausgesprochen und gegen ständige Kontrolle. Nachdem die Neusta aber stark gewachsen ist und sich auch immer weiter ausdifferenziert hat (Kurswechsel ist ebenfalls Teil der Neusta-Familie), stieg der Wunsch, diese „Werte“, die Neusta immer ausgemacht hat, auch in diesem großen Unternehmensgeflecht weiter aufrecht zu halten.

Die Werte AG entscheidet sich gegen Werte?
Bei den ersten Treffen stellte man schnell fest, dass Werte eigentlich nicht das Mittel der Wahl sein können. Werte haben etwas mit Gefühl zu tun und Gefühle kann man eben nicht einfach festlegen.
Wer da tiefer einsteigen möchte, ist herzlich eingeladen HIER nochmal reinzuhören. Alina und Arne dröseln das Thema in dieser Podcast Episode sehr gut auf.
Anstelle von Werten sind Prinzipien gerückt. Man hat sich für 5 Prinzipien entschieden, die man anschließend sowohl in der Geschäftsführer-Runde als auch bei den Mitarbeitende vorgestellt hat und überall war das Feedback sehr positiv.
Außerdem haben die drei besprochen, was man unbedingt beachten sollte, wenn man die richtigen Prinzipien für eine sehr diverse Gruppe von Menschen ausarbeiten möchte und wie man diese Prinzipien im Anschluss auch zum Leben erweckt.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören der Episode!

CREW - zusammen innovativ

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Wie kann man im eigenen Unternehmen Innovation fördern?
Heute zu Gast im Kurswechsel Podcast haben wir Maximilian Richter und Jens Schneider. Die beiden arbeiten zusammen bei der Crew Innovation GmbH, welche auch ein Teil der neusta Familie ist, wo auch Kurswechsel zuhause ist.
Durch die enge Verbindung haben wir sogar schon das ein oder andere Projekt zusammen begleitet und da war es längst überfällig, dass wir zusammen eine Podcast Episode aufnehmen.

Wie kann konkrete Innovation aussehen?
Jens und Maximilian unterscheiden im Groben zwei unterschiedliche Innovationsvorhaben.
Zum einen, wenn es tatsächlich um ein konkretes Produkt oder einen Prozess geht, der innoviert werden soll, zum anderen, wenn sich das Unternehmen die Entscheidung trifft, dass sie Innovation größer denken und quasi fest etablieren wollen, dann hilft Crew auch dabei Ökosysteme in den Unternehmen aufzubauen, welche anschließend stetig Innovationsvorhaben anstoßen und umsetzen.
Handelt es sich um Fall 1 unterscheiden die beiden nochmal zwischen zwei Rollen, die sie für die Organisation einnehmen können.
Zum einen der Coach, der den Innovationsprozess anstößt und anleitet, zum anderen den – wie er intern liebevoll genannt wird – „Macher“, der Innovationsprojekte aktiv mitumsetzt.

Innovation – was ist dabei besonders wichtig?
Ähnlich, wie wir bei Kurswechsel beschreiben auch Maximilian und Jens, dass es wichtig ist einen Mandatsträger für das jeweilige Vorhaben zu gewinnen. Sprich eine Person mit formaler Macht, die das ganze Projekt absegnet.
Des Weiteren sollte man niemals den Fehler machen und Menschen kategorisch aus dem Prozess ausschließen. Jeder sollte die Chance habe, sich einen Überblick auch über dieses Projekt zu verschaffen und vielleicht sogar seine Idee miteinzubringen. Außerdem kann Innovationsarbeit schnell mal von Außen wie „spaßiges Rumarbeiten“ aussehen, dem ist natürlich nicht so und davon können sich die Mitarbeitende dann auch selbst überzeugen.

Innovationsarbeit hat nichts mit einem Daniel Düsentrieb zu tun, der im Keller sitzt und auf unerklärbare Art und Weise einen Kassenschlager nach dem nächsten hervorbringt. Innovation folgt Strukturen und Abläufen und um wirklich innovativ zu sein, braucht es eine Menge Disziplin.
Wie so ein Vorhaben konkret aussehen kann, dass hört ihr in dieser Podcast Episode.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören!

Kontrolle ist gut - Vertrauen ist besser!

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

In vielen Unternehmen lässt sich immer noch ein gigantisch großes Regelhandbuch finden. Dieses Handbuch stammt meist aus langen vergangenen Jahren und hatte da auch noch einen Sinn. Wie das bei vielen – nennen wir sie mal Artefakte – aus dem taylorischen Zeitalter ist, geht es auch hier um Komplexitätsreduktion.
Wenn ich ein dickes Regelbuch habe, dann weiß ich ja eigentlich auch wie sich die Menschen verhalten – nämlich so, wie vorgeschrieben. Wenn ich weiß, wie sie sich verhalten, dann kann ich ihr Verhalten jetzt sogar „optimieren“. Und nach genau dieser Logik wurden Organisationen über viele Jahre hinweg gebaut.

Dem Regelhandbuch gehen die Seiten aus…
Seitdem das Ursprüngliche Regelwerk geschrieben worden ist, ist in den meisten Unternehmen schon sehr viel Zeit vergangen. Man hat sich fleißig Mühe gegeben es immer aktuell zu halten und die Regeln den neuen Umständen der modernen Zeit anzupassen, aber diesen Versuch kann man in den allermeisten Unternehmen wohl als gescheitert ansehen.
Da das Regelbuch keine Wirkung mehr hatte, haben sich die Unternehmen etwas Neues ausgedacht. Seit einiger Zeit ist es im Trend Unternehmensleitbilder mit Kernwerten auszurufen. Ein Wert, den man immer findet, ist „Vertrauen“

„Bei uns herrscht eine Vertrauenskultur“…
Das wird teilweise in Unternehmen so oder so ähnlich tatsächlich ausgerufen und wie von Zauberhand vertrauen sich auf einmal alle Kolleg:innen untereinander und können sich zu 100 Prozent aufeinander verlassen. Schön wäre es.
Vertrauen ist ein komplexes Gefühl, das kann man nicht einfach ausrufen, das muss anders entstehen. Und wie? Darüber sprechen die beiden Kurswechsler:innen Alina Meyerdiercks und Arne Schröder in dieser Episode des Kurswechsel Podcasts.

Viel Spaß beim Hören und viele neue Erkenntnisse!

Wenn das Büro ruft und keiner geht hin

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Hotel, mobiles Arbeiten oder beides?
Ein Ruck ging durch Social Media. Zwei internationale Top-Konzerne haben ihre Mitarbeitenden wieder zurück ins Büro geordert.
Auch in Deutschland ist die Diskussion rund um mobiles Arbeiten wieder so heiß wie nie. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschtzverordnung ist ausgelaufen und das stellt auch Deutsch Unternehmen wieder vor neue Probleme.

Der Homeofficetrend ist vorbei – tauchen Mitarbeitende im Homeoffice unter?
Am Anfang lief doch alles so gut! Die Unternehmen haben sich blitzschnell an die Dynamik der Außenwelt angepasst. Die Menschen sind ins Homeoffice gewechselt und die Effizienz ist sogar gestiegen.
Von der anfänglichen Euphorie ist jetzt nur noch sehr wenig zu spüren. Teilweise tauchen Mitarbeitende komplett unter und es hat sich auch herausgestellt, dass es gewisse Angelegenheiten gibt, die man vielleicht doch besser in Präsenz bespricht.
Natürlich bekommt bei diesen Voraussetzungen so mach ein Manager:in kalte Füße.
Schaut man in die Psychologie wird es klarer. Ein Grundbedürfnis von uns Menschen ist Sicherheit und dieses Grundbedürfnis ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt.

Also, Kommando zurück, alle zurück ins Office!
Rein aus der BWLer-Brille betrachtet macht die Office-Pflicht ja sogar fast Sinn, aber man sollte sich auf jeden Fall auch die anderen Brillen aufsetzen, bevor man vorschnelle Entscheidungen trifft.
In der neuesten Episode des Kurswechsel Podcast betrachten die Kurswechslerinnen Alina Meyerdiercks und Franziska Wienß das Thema aus 3 unterschiedlichen Brillen.
Zum einen die bereits angesprochene Brille der BWL, die Arbeitspsychologische Brille und die Systemtheoretische Brille.
Und dann wollen wir mal schauen, ob eine Homeoffice Pflicht wirklich der beste Weg ist.

Viel Spaß beim Hören der Episode!

Über diesen Podcast

Kurswexl - Bereit für einen Kurswechsel?
Wir sind Kurswechsel, ein erfahrenes Beratungsunternehmen für Organisations-, Personal- und Teamentwicklung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Strukturen und Prozesse so zu verändern und zu gestalten, dass sie flexibel, kundenorientiert und wettbewerbsfähig agieren. Mit einem fundierten, praxisnahen Ansatz und maßgeschneiderten Lösungen fördern wir eine Arbeitsumgebung, in der Menschen gerne zusammenarbeiten und sich motiviert einbringen. Unser Team verfügt über vielfältige Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Soziologie und IT. Wir beraten Organisationen ganzheitlich, denken Folgeprobleme mit und passen unsere Herangehensweise situationsbezogen an, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken – das macht für uns seriöse Beratung aus.
Im Podcast sprechen wir genau über die Themen, die uns und unsere Kunden bewegen, um Arbeit so zu gestalten, damit Wert für Kunden entsteht und gleichzeitig ein Sinnerleben für Mitarbeitende ermöglicht wird.

von und mit Frank Wulfes, Arne Schröder, Alina Meyerdiercks, Steffany Uhde, Dietmar Heijenga, Frank Düsterbeck

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