Kurswexl Podcast

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00:00:00: Transformation klingt oft ziemlich einfach.

00:00:02: Wir entwickeln eine Strategie, definieren ein Zielbild und dann setzen wir das Ganze einfach um.

00:00:07: In der Praxis beginnt genau da meistens das Problem Denn Organisationen müssen gleichzeitig ihr Tagesgeschäft am Laufen halten und sich verändern.

00:00:16: Sie brauchen Stabilität und Innovationen klare Regeln und Räume zum ausprobieren Und genau diese Spannungsfelder lassen sich nicht einfach auflösen.

00:00:25: Und damit moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Kurswechsel-Podcast.

00:00:28: Hier ist Arne von den Kurswechslern, mein Gast in dieser Folge ist Sebastian Alering von der Brehmischen Volksbank Weser Wübbel.

00:00:35: Wir sprechen darüber warum Transformation oft weniger an der Strategie als an der Umsetzung scheitert welche Strukturen Veränderungen eigentlich braucht und warum Führung heute vor allem eines können muss unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und Veränderung moderieren.

00:00:49: Viel Spaß beim Hören!

00:00:56: Wir machen Arbeit.

00:00:57: wertevoll, lautet unsere Vision.

00:01:00: Im Podcast sprechen wir über lebendige Organisationen den Weg dorthin mit der Nutzung von modernem

00:01:06: Arbeitsform.".

00:01:12: Dann spreche ich so ein offizielles Moin und herzlich willkommen im Kurswechsel-Podcast Lieber Sebastian!

00:01:17: Sebastian Arlaringen von der Brehmischen Volksbank Weser Wümmel ist zu Gast.

00:01:21: Wir haben natürlich gerade ein kurzes Vorgespräch geführt.

00:01:23: Es geht... Sebastian, ich mache mal eine große Überschrift um Transformation und deine Erfahrung damit.

00:01:28: Moin erst Mal!

00:01:29: Moin

00:01:29: schön dass ich hier sein darf

00:01:31: Bevor wir inhaltlich werden, erzählen mir.

00:01:34: Erzähl uns unseren Hörern doch mal wer bist du eigentlich und was tust du so?

00:01:38: Ja lass mich vielleicht privat anfangen.

00:01:40: ich bin Papa von zwei Kids.

00:01:42: Zwei Wilden haben eine ganz tolle Partnerin zu Hause Bin in Bremen beheimatet also gar nicht soweit von eurem Hauptsitz quasi am Headquarter Und beruflich bin ich in der Bank tätig.

00:01:54: hast Du eben gerade schon gesagt seit achtzehn Jahren jetzt meine Betriebszugehörigkeit Die feiert Volljährigkeit im August, also ich bin schon achtzehn Jahre da.

00:02:03: Sehen davon in Führung und Führungen für Nichtbänke erklärt hatte immer viel mit Veränderungen von menschlichen Vereinen zu tun.

00:02:11: Hat eine Weile gebraucht wie es auch verstanden hat dass Führungs nicht nur irgendwie was Interpersonelles ist oder nur Kommunikationen oder nur Strategie sondern viel Wechselwirkung dann da auch noch Rolle spielen.

00:02:22: und das darf ich ja seit zehn Jahren schon begleiten mit meinem Team.

00:02:26: Ich verantworte aktuell die Unternehmensentwicklung bei uns, also wir sind voll im Transformationscluster oder wie man das neu Deutsch nennt.

00:02:33: Drinnen mit vielen Projekten rund um Strategie Produkte Preise viel vertriebsnahe ITs ein Thema KI alle großen Themen die da gerade rum schwören.

00:02:42: Da versuchen wir Menschen in Bewegung zu bringen und die Zukunft in die Bank zu holen

00:02:48: Die zukunft in die bank zu.

00:02:49: und vielleicht habe ich jetzt schon einen episoden titel mal sehen du wirst mir wahnsinnig viel zu.

00:02:55: du sagst jetzt du bist also deine rolle.

00:02:57: Jetzt ist unternehmensentwicklung ein paar themen haste genannt.

00:03:01: geh mal weg von den buzzwords und nimm uns mal mit was mit was beschäftige ich mich eigentlich wenn wenn ich in deiner rolle bin,

00:03:08: also das so ein bisschen gewachsen?

00:03:10: ich hab angefangen im vertrieb Und da ging es darum, zu gucken wie baut man eine Strategie um Kundenverhalten gerechter zu werden.

00:03:19: Also wir haben vor zehn Jahren ungefähr haben wir Banker auch festgestellt dass Digitalisierung massiv unser Geschäftsmodell war ein Einfluss.

00:03:27: Dann haben wir angefangen umzusetzen und zu gucken was muss man eigentlich machen?

00:03:31: Wir sehen Vertriebskanäle aus.

00:03:33: damals haben wir noch noch segmentiert noch behand segmentiert aber über Personalisierung und Co.

00:03:38: Noch nicht so im Trend.

00:03:39: Wir haben geguckt, wie unser Geschäftsstellennetz aussehen muss und das waren so strategische Aufgaben.

00:03:44: Die man irgendwie auf dem Papier konzeptionell strategisch lösen musste.

00:03:48: aber die größte Herausforderung besteht eigentlich darin an den Menschen mitzunehmen Und was sich da heute eigentlich gar nicht geändert hat.

00:03:54: also mein Fokus in der Unternehmensentwicklung geht mehr auf die Gesamtbank.

00:03:58: In den letzten zwei drei Jahren wir haben auch noch eine ganz große Fusion dabei gehabt Also ein Konzentrationsprozess wo man einfach auch größer wird mehr Menschen onboarded guckt dass man sich noch mehr in Richtung Zukunft aufstellt.

00:04:10: Meine Aufgabe ist, so ein Stück weit Sparringspartner für die Strategie zu sein also zu gucken den Markt anzusehen und zu schauen okay wie kriegen wir den innen besser abgebildet?

00:04:20: Das ist mit Regulierung und Kohle immer so einfach!

00:04:23: Und die zweite Aufgabe ist zu gucken wie kriegen werden die Menschen mit weil das mit dem Papier schreiben?

00:04:27: das ist relativ schnell gemacht und da sage ich sind wir in der Gruppe auch super aufgestellt.

00:04:31: Wir haben in Berlin den BVR der schreibt uns sämtliche Strategien und dann müsste man ja eigentlich nur noch umsetzen Dieses müsste man eigentlich nur noch, das ist glaube ich die größte Herausforderung.

00:04:41: Also versuche ich mit meinem Team so ein Stück weit den Kopf immer mal nach oben zu nehmen wenn die anderen Bereich operativ sich reinwühlen mit Wertschöpfungen beschäftigt sind, koordinieren Ressourcen von Anachbesteuern dass wir gucken, aktiv am System arbeiten und das in verschiedenen Themen Schwerpunkten.

00:04:57: also mein Thema ist so viel aktuell große Gesamtbank Strategie.

00:05:03: Die letzten Monate bin ich viele auf der Produktionsseite unterwegs.

00:05:07: Wir haben jemanden, der kümmert sich jetzt Thema Vertrieb.

00:05:09: Wir haben jemals eine Machtnachhaltigkeit einer macht das strategische Prozessmanagement und was wir versuchen zu etablieren ist so einen Transformation Control Center also unsere ganzen Initiativen die wir haben operativ und strategisch mal ein bisschen gar nicht nur in die Überwachung zu bringen aber erstmal im Screening zu bringen.

00:05:27: sowas machen wir überhaupt für Zukunft?

00:05:30: wie bewegen wir uns und wie kriegen wir bei dem ganzen Thema, was da draußen so viel und so schnell ist?

00:05:34: Wie kriegen wir das ein Stück weit fokussiert auch umgesetzt damit unsere Kunden am Ende des Tages da auch mehr wird erleben.

00:05:41: Und wir keinen Mitarbeiter verlieren, wobei das auch man hier vorkommt.

00:05:46: Ich würde auf eine Sache gerne nochmal eingehen weil das wahrscheinlich für die Nicht-Banker relevant ist.

00:05:51: Du hast den BVR angesprochen also Abkürzung für Bundesverband Volkswagen Reichweißenbank nehme ich an

00:05:58: ja genau

00:06:00: Warum spreche ich das an und warum ist es besonders?

00:06:02: Ich bin in den letzten Jahren in meiner Rolle ja auch durch ein paar Banken gegangen.

00:06:07: Im Vergleich mit einem, ich mache mal bewusst dass so bisschen Platten die Tüte gesprochen einen mittelständischen Unternehmen in der freien Wirtschaft, dass sich auch überlegt wie geht eigentlich Transformation, wie geht Veränderung?

00:06:18: hast du jetzt gesagt man neigt dazu auch so ein bisschen auf dem BVR zu warten.

00:06:22: kannst du diese besondere Konstellation mal So ein bisschen näher bringen, also in Abgrenzung zu ich sag mal.

00:06:28: Ich bin unternehmen mit hundertfünfzig Leuten und ich entscheide morgen wir machen was anders.

00:06:33: Okay Lass uns vielleicht einfach das Beispiel Kai nehmen weil ich glaube dass gerade in jeder mannen Mund und Ohren.

00:06:39: Jetzt muss ich mir natürlich irgendwie Gedanken machen dass es einen EU AI gibt Wo es Umsetzung gibt.

00:06:44: da ist so ein großes Thema.

00:06:45: Das ist vielleicht am Anfang noch schwer greifbar.

00:06:47: Ich weiß nicht wie's vielleicht auf meine Organisation wirkt Was sich jetzt strategisch damit anfangen welche Applikationen irgendwie reinbringe.

00:06:54: Da haben wir in der Gruppe den großen Vorteil, nicht ganz als erstes aber schon relativ früh macht sich der Dachverband Gedanken darüber was das eigentlich für die jeweiligen Primärpanken auch heißt.

00:07:05: Also ich habe Experten-Schätzung dabei.

00:07:07: Ich hab Konsolens die schönen Strategien schreiben und sagen hey guck mal brauchst du irgendwie rollen?

00:07:12: Die sich mit dem Thema beschäftigen.

00:07:13: Das wirkt auf Geschäftsfelder mit einem verschiedenen Impact.

00:07:16: Dann gibt es ein zentrales Rechenzentrum eins für alle Was dir auch KI Anwendungen ausrollt.

00:07:22: Es sind auch nicht die Allerersten, aber wenn es dann da ist, das ist in der Regel recht sicher.

00:07:27: Dann kann man's auch benutzen und da ist vielleicht der Unterschied zu einem normalen mittelständischen Unternehmen dass schon relativ viel da ist was auch manchmal zum Nachteil wird, wenn man es selber nicht mehr denkt.

00:07:38: Also dann steht's ja da, dann muss ich es nur noch konsumieren.

00:07:40: Dann muss ich mir vielleicht keine Gedanken über Wechselwirkungen und Co.

00:07:42: machen sondern sagen ey, Atruvia stellt sie mich hier an die Rampe und ich muss eigentlich nur noch reinstecken hier plug and play Und gerade beim Play und beim Spielen wirds eben die Herausforderung da wo dann keine Unterstützung da ist oder weniger Unterstützung da sind.

00:07:57: Man muss sich vielleicht von externen Reihen holen, da muss man interne Kompetenz aufbauen.

00:08:02: Ich werde nicht mit anderen branchenfremden Rede denn erklärt ihr das auch manchmal und sagt wir haben nicht so dieses Strategiethema, die ist eigentlich da.

00:08:08: Wir haben mehr dieses Umsetzungsthema und das ist natürlich was am meisten schicki bei der ganzen Nummer.

00:08:16: Also ich spreche es deshalb an weil... Ich nehme etwas vorweg.

00:08:21: wir haben uns ja auch bevor wir hier aufs rote Lämpchen gedrückt haben unterhalten Und ich möchte mit den Überspannungsfeldern in Transformationen sprechen.

00:08:27: Das wäre so meine Überschrift und ich sehe da tatsächlich ein Spannungsfeld weil ich diese Konstellation natürlich kenne.

00:08:34: Also das ist Fluch und Segen zugleich.

00:08:36: Korrigier mich gleich, wenn du es anders siehst.

00:08:37: also Segen im Sinne von dem was du beschrieben hast.

00:08:40: da werden Kräfte gebündelt Da sitzen Leute die wirklich Ahnung davon haben die sich Gedanken darüber machen Die Strategien schreiben und man fängt nicht selber und so ein bisschen.

00:08:50: Ich mache mal bewusst ich gehe ins andere extrem ahnungslos.

00:08:53: So wird's nicht sein.

00:08:54: aber um er deutlich zu machen Man geht nicht ahnungslos an leeres Blatt Papier und fängt an etwas zu tun Was?

00:09:00: Und jetzt komme ich zu dem fluch der aus meiner Sicht manchmal Da enthängt aus meiner Beobachtung heraus manchmal auch so ein bisschen Trägheit in Sachen Veränderungen begründet.

00:09:11: Im Sinne von, ach was sollen wir denn jetzt schon etwas tun?

00:09:14: Wir können ja mal warten bis der Dachverband sich kümmert und uns sagt, was zu tun ist.

00:09:18: Ja genau!

00:09:18: Und dann kann man ja auch noch meckern wenn es nicht so kommt wie man's gerne hätte oder das irgendwie schwierig wird bei der Umsetzung weil man hat den Plan ja nicht selber geschrieben.

00:09:27: bis er dann sieht beim Handwerk an so'n bisschen Wenn du jemanden beauftragst, der deine Fliesen legt und die sind schief, dann kannst du merken hast du selber gemacht.

00:09:33: Das ist irgendwie mit Leben.

00:09:37: insofern bin ich bei dir.

00:09:39: Ich glaube im Spannungsfeld ist noch wichtig je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige und es durchdenke desto mehr durchdringe ich es auch.

00:09:47: Und ich glaube das ist gerade die große Herausforderung.

00:09:50: wenn nicht natürlich irgendwie höhere Kundenverhältnisse, Kundenverhalten ändert sich.

00:09:54: KI-Transformation ist im Gange.

00:09:56: Ich beschäftige mich damit nicht so und sehe hinten nur den Ausfluss.

00:10:00: Also die Maßnahmen, die Technik, die Applikationen oder was auch immer dann habe ich ein bisschen etwas verpasst.

00:10:06: also da muss sich intern dafür sorgen das mache ich mit meinem Team auch dass wir vorne noch mal im Anfang sagen okay was heißt denn eigentlich?

00:10:13: machen Beispiel eine neue Kontaktsoftware für unsere Menschen die in der Telefonie arbeiten?

00:10:20: Und da gehen die Prozesse zu Ende wenn der Kunde aufgelegt hat.

00:10:24: Das finden natürlich die Menschen, die jetzt am Telefon sind total doof.

00:10:27: Wenn die Prozesse eben länger dauern und dann ist der Prozess abgebrochen Dann gibt es natürlich ans Rechenzentrum die Anforderung Ey Kannst du den nicht offen lassen?

00:10:36: Die Maske bitte.

00:10:38: Ich hingegen ich sage ich glaube beim Rechen Zentrum sitzt einer der sagt wir wollen das one and done erledigt haben.

00:10:42: Also der Prozess muss.

00:10:44: wenn der Mitarbeiter aufgelegt hat dann soll er auch eben Stichwort schnelligkeit und Co.

00:10:48: Denn soll er jetzt nicht noch in zwei Stunden im Prozess rumfummeln dann soll er eben weiter telefonieren.

00:10:54: Und das ist so die Aufgabe, die wir haben ein bisschen übersetzer zu spielen von dem was im Markt passiert, dass was zentral rausgegeben wird und das was dann nachher auch wieder ankommt.

00:11:03: Ich sag mal in der Primärbank bei dem jeweiligen Mitarbeitenden und ich glaube die große Herausforderung steht auch da drin, dass wir über sechshundert Indwelle-Organisationen haben.

00:11:12: Auch wenn alle volksbänkisch sind und gleiches Logo haben und die gleichen Produkte teilweise auch verkaufen Dann steht eine indwelle Unternehmenskultur drauf.

00:11:22: Das ist, wenn man im Austausch ist mit einigen Banken... Du hast auch die eine oder andere Bank vielleicht mal so berichten?

00:11:28: Dann habe ich noch keine erlebt, die genauso tickt wie in den anderen.

00:11:33: Ich auch nicht.

00:11:35: Stimmt!

00:11:36: Ich mache das mal.

00:11:37: Ich nehme mal einen Beispiel aus einer anderen Bank, mit der ich gerade zusammen arbeite und nehme mal so ein Strukturding was sich ganz spannend fand.

00:11:45: also ich nehme das weil du gesagt hast, dass du verantwortest die Unternehmensentwicklung bei euch gibt's dort auch, es gibt eine Unternehmensentwicklung.

00:11:52: Es gibt eine Organisationsentwickling und dann gibts so ein mittelmäßig großen Bereich wo das ganze Thema Projektmanagement, Prozesse, Organisationen usw.

00:12:03: angesiedelt ist.

00:12:04: Und jetzt bist du ja auch bisschen belesen was so Organisationstheorie angeht

00:12:10: usw.,

00:12:12: wenn ich da drauf gucke, das sind ja schon mal In der Fachsprache sagen wir drei lokale Rationalitäten, die ich erst mal sortieren muss wenn jetzt ein Thema reinkommt.

00:12:19: Also drei unterschiedliche Perspektiven und wir haben gerade darüber diskutiert tatsächlich nochmal auf so einer oberen Struktur-Ebene.

00:12:27: Warum gibt es eigentlich da drei verschiedene?

00:12:28: Was grenzt sie voneinander ab?

00:12:30: inwiefern macht das Sinn das Funktional auch voneinander zu trennen Und welche Probleme hat das aber auch das zu tun Wenn ich sage eigentlich geht's ja darum dass wir einen Thema vernünftig in die Bank bringen und nicht irgendwie drüber nachdenken Wer jetzt da welche Rolle spielt und sich so seine Entscheidung nimmt oder auch nicht?

00:12:50: Also, hundert Prozent ist das eine Herausforderung in der Organisation.

00:12:53: Je mehr Leute ich damit dann beauftrage, desto mehr perspektiven Sichtweisen Meinungen dazu gibt es Und ich glaube Ich würde noch mal versuchen ein bisschen zu vereinfachen.

00:13:02: Wir haben zwei Begrifflichkeiten bei uns Die die strategisch immer gespielt werden run and change the bank.

00:13:09: Das sind so die beiden Dinge, die gespielt werden.

00:13:12: Und dann gibt es Transformationsklasse, die aufkommen ob das eine Organisationsentwicklung ist, eine Vertriebsentwicklungen oder Unternehmensentwicklungen wo man sagt ja, das sind klassische Change-Aufgaben und ich glaube diese operative Ausrichtung, die beißt sich immer mit dem Thema Veränderung was ja auch irgendwie systemisch zu erklären ist und da muss man aufpassen wie man das gut vermittelt.

00:13:36: Also ich kann mich noch daran erinnern, als wir damals angefangen haben mit dem Thema Unternehmensentwicklung.

00:13:40: Da wollte keiner Run and Changes Bank hören und dann haben wir immer gesagt okay, wir sind irgendwie internes Consulting.

00:13:47: Wir versuchen die Dinge auf eine andere Ebene zu heben.

00:13:50: Wir wollen euch denn auch wirklich helfen.

00:13:52: Und ich glaube mal weg von der Aufbau-Orga hin zur Funktion.

00:13:57: Ich glaube es braucht einfach Prozesse um Unternehmen und Organisationen zu entwickeln.

00:14:00: Das ist das wo wir jetzt auch versuchen zunehmend hinzuwirken.

00:14:03: So ein Projekt ist natürlich immer, ich sag mal mal der Segen.

00:14:06: Wenn du dann eine Flagge hast unter dir zu segeln darfst, kannst du dich da gut organisieren ob das jetzt seine Kommunikation ist, ob es deine Workflows sind, ob's deine Dokumentation ist.

00:14:17: und was wir in der Bank zum Beispiel versuchen zu etablieren ist auch andere Menschen in die Veränderung mit reinzubringen also im Run The Bank menschenmal zeitweise auch den Chainshoot mit aufzusetzen in Form von Prozesspoolverantwortlichen.

00:14:29: dass wird zunehmend daran arbeiten für die Führungskräfte, die sehr operativ gebunden sind in ihren tradierten Aufgaben.

00:14:37: Die mal tageweise rauszuholen oder halbe tage Weise raus zu holen um mit der Veränderungen in Kontakt zu bringen das jetzt ein Promptaton ist.

00:14:46: bei uns heißt eine große Initiative neues Betriebsmodell und man einen halben dreiviertel Tag mit der Rechenzentrale verbindet.

00:14:53: was ich gelernt habe ist es ganz gut ist dieses ständige Spiel mal kurz anzuhalten und die Menschen ins Erleben zu bringen mit Zukunft.

00:15:03: Und dann gibt es auch eine andere Vorstellung, um dieses Thema besser zu bearbeiten.

00:15:06: Ansonsten bin ich hundertprozent bei dir.

00:15:07: Wenn ich jetzt Sachbearbeiter bin und ich mache den ganzen Tag meine Sachbearbeitung, wie sollen wir denn noch Gedanken machen über nicht KI oder Unternehmenskultur unsere Teamarbeit verändert?

00:15:19: Wir machen ihn nicht!

00:15:20: Da sind die Jahre lang anders erzogen worden.

00:15:22: Also müssen wir uns überlegen, wie wir das organisieren.

00:15:26: Lass uns mal genau da einsteigen, das finde ich spannend.

00:15:28: Also welche Struktur braucht eigentlich Transformation?

00:15:32: Ich leite mal eine sagt die was ich erlebe, also wirklich musterhaft erleben wenn du...ich nehme dies run the bank und change to Bank Auf so einer Meta-Ebene.

00:15:42: wir kommen in Runden zusammen und reden darüber Was ist eigentlich gerade in der Bankenwelt los wie verändert sich der Markt wohin muss das gehen usw.

00:15:50: Also dieses ganze Thema welcher Change kommt da eigentlich auf uns zu?

00:15:55: dann ist man sich sehr schnell einig, da wird einiges kommen und man muss sich darum kümmern.

00:16:00: Und jetzt geht es ja darum dass ich dieses drum kümmern.

00:16:04: oder wenn du sagst wir haben kein Strategieproblem, wir haben einen Umsetzungsproblem Jetzt muss ich das in die Bank bringen!

00:16:09: Dann erlebe ich dieses Run versus Change.

00:16:13: Ich sage das mal ganz bewusst so als eine Frage die anfängt bei einer Ressourcenallokation Wer kümmert sich eigentlich mit welchem Zeitbudget um welche Themen und wer verantwortet Dinge?

00:16:25: also auch Abteilungsübergreifend, Bereichsüberggreifen Perspektiven übergreifend.

00:16:31: Und ich erlebe ganz häufig dass es daran scheitert.

00:16:34: das ist überhaupt gar keine Struktur dafür gibt.

00:16:36: Also es gibt oft sehr eingespielte Prozesse da.

00:16:38: für den ja sehr regulierten Bankbetrieb muss man dazu sagen gut am Laufen zu halten und dem Run gerecht zu werden.

00:16:47: Klammer auf natürlich auch mit, wenn man genau hinguckt kann man sagen überall bedarfe.

00:16:51: Aber eigentlich läuft es ganz gut.

00:16:52: nur dieses change ist sind sich alle wollen aber keiner macht.

00:16:56: Nimm uns mal mit

00:16:57: ja also ich glaube das spielen die Ressourcenteam haben wir auch eineweilig gespielt.

00:17:01: Haben unsere Prozesspulverantwortlichen wirklich genug Zeit um sich Gedanken darüber zu machen?

00:17:07: dann kann man da anschließen haben sie eigentlich die Brille schonmal aufgehabt?

00:17:13: Können die das?

00:17:13: Also liebevoll gemeint na jetzt plötzlich mich um Innovationen kümmern muss, ist auch eine eigene Disziplin.

00:17:19: Müssen wir Banker glaube ich auf verstehen?

00:17:21: Das Organisationsentwicklung und Innovation irgendwie im weitesten Sinne vielleicht was mit Risikomanagement zu tun haben weil wir uns zukunftsfähig machen.

00:17:28: aber keine Ahnung da spielt ein Value at risk keine Rolle oder irgendein Bucket in der Banksteuerung und ich glaube das ist schon mal ne ganz gute Einsicht zu sagen okay haben wir überhaupt die Kompetenzen diese Zukunftskompetensten fern ab von unserer Kerndienstleistungen die wir brauchen um zu innovieren.

00:17:44: also ist für mich fast noch wichtiger als Zeit.

00:17:47: und es anderes gibt der Rahmen das her.

00:17:49: Also du bist jahrelang sozialisiert nicht von deinen Arbeitsanweisungen abzuweichen, da gibts metalange Kataloge die hast du sicherlich auch im Banken schon gesehen wie man sich zu verhalten hat wirklich bis ins kleinste Detail.

00:18:03: und jetzt stellen wir uns hin in einem Risikoaversen um Feld.

00:18:06: also eine Aufgabe einer Bank ist Stabilität für Kunden und Vertrauen zu gewährleisten.

00:18:13: Der denkt doch mal, mach mal alles kaputt.

00:18:17: Das ist halt die Frage, gibt der Kontext das her oder musst du andere Räume schaffen in denen das ermöglicht wird?

00:18:23: Und es ist dann die ganz radikale Art oder fängt man an mit kleineren Dingen und die mussten natürlich geführt werden.

00:18:30: Da bin ich ein riesiger Ledership-Fan da muss natürlich auch den Rahmen für spannen.

00:18:35: Und wirklich keiner würde dir sagen, da läuft irgendwas schief.

00:18:39: oder wir haben mir einen Fehler gemacht wenn ein Reviso im Raum ist Es passiert nicht.

00:18:43: Jetzt kann man ja über Fehler reden und jeder will Fehlerkultur haben, aber jetzt auch die Frage habe ich überhaupt den Kontext dafür.

00:18:49: Also der Regulator will auch keine Fehler hören.

00:18:51: Der will nicht hören!

00:18:52: Ach übrigens wir haben ein neues Produkt eingeführt und wir haben erstmal Preise falsch berechnet, da sind übrigens Schäden bei entstanden, weil wir weniger verdient haben oder wir haben einen Datenschutzverstoß oder sowas gehabt.

00:19:02: auf der anderen Seite also alles nur fiktiv natürlich.

00:19:07: Auf der anderen seite natürlich ist es so wenn du nicht über Fehler redest dann kannst Also eine Lernkultur braucht natürlich eines, ein Umfeld wo es erlaubt ist und richtig erwünscht ist da dann auch drüber zu reden.

00:19:21: Und ich glaube wenn wir das hinbekommen dass wir so zwei verschiedene Lockbücher führen vielleicht eins für die Aufsicht den Regulator und eins fürs Lernen und die auch unterschiedlich zugänglich machen und dafür die Räume haben wo man auch mal so einen Buch aufschlagen darf.

00:19:35: mit was haben eigentlich kommunikativ schief gelaufen?

00:19:39: Da haben wir einen groben Fehler gemacht, ein Schnützer in der Orchesterierung von einem Projekt.

00:19:44: Wir haben den Menschen nicht genügend Zeit gegeben, obwohl sie vielleicht hätten oder andersherum.

00:19:48: Dann haben wir uns zu viel Zeit genommen, dass wenn wir die Dinge zugänglich machen und da einen guten Weg finden, dass wir dann lernen.

00:19:55: eine Organisation klingt jetzt wieder so hochgehoben aber das wird dann besser lernen und ein Stück weit zukunftsfähiger werden auch in den Kompetenzen.

00:20:03: Dann stellt sich nicht die Frage der Zeit, weil wenn ich dir die Zeit gebe an und sag ja du hast zwei Stunden am Tag.

00:20:07: In einem Kontext, der es gar nicht zulässt mit Kompetenzen, die du gar nicht hasst, dann bist du irgendwie auch nicht unbedingt motiviert oder?

00:20:15: Set up to fail habe ich da mal gehört.

00:20:17: also eigentlich das ist so... Da bleibe ich auf einer Appellebene.

00:20:22: Ich höre schon Spannungsfelder raus.

00:20:23: Das hab' ich ja angesprochen.

00:20:24: Ich will über Spannungspfelder sprechen.

00:20:26: Also was ja jetzt schon gesagt hat Stabilität versus Veränderungen so will ich's mal formulieren Ist ein Thema Tagesgeschäft versus Innovation.

00:20:35: Vielleicht auch Sorgfalt, also Stichwort Regulatorik null vieler Kultur Versus Geschwindigkeit.

00:20:41: Ich muss auch sehen dass ich in meiner Time-to-Market irgendwie nicht absolut dem Markt hinterherlaufe.

00:20:49: Und jetzt müssen wir ein bisschen aufpassen.

00:20:51: wir zwei glaube ich das für gerade nicht in so einem Bassword Bingo Rutschen und es total langweilig ist weil sich Leute die sich das anhören sagen ja gut das wissen wir alles Das ist uns auch klar, sondern lass uns mal drüber sprechen.

00:21:04: Ja wie gehe ich denn konkret damit um?

00:21:07: Also da hast du bestimmt Erfahrung gemacht.

00:21:08: in den letzten Jahren.

00:21:09: bei euch war ja auch viel Bewegung drin.

00:21:10: nimm uns doch mal mit wie ihr diese Spannungsfelder jongliert habt.

00:21:15: also Nummer Nummer eins ist glaube ich das bewusst sein dass es überhaupt spannungsfelde gibt.

00:21:20: Also für euch so regelmäßig glaub die menschen die zuhören die sagen auch er erzähl mir mal Erzählen wir mal was neu ist habe ich schon einmal gehört dieses agierenden Entspannungs Feldern Wenn du mit Mitarbeitenden sprichst oder Menschen die in Führung sind, die noch nicht irgendwie systemisch ausgebildet angehaucht wie auch immer sind.

00:21:40: Dann ist das erstmal schon mal ganz wichtig da ein Bewusstsein für zu schaffen und zu sagen hey Allein unsere beiden Abteilungen haben Spannungsfeld.

00:21:48: Also ich will dir nicht in dein operatives Geschäft reinreden Ich bin dein Freund Und ich will mit dir darüber reden Wie wir deinen Bereich zukunftsfähig aufstellen können.

00:21:59: Und wenn wir über Produktivitätsgewinn sprechen, dann reden wir nicht darüber, dass ich dir Menschen wegnehme und du das Gefühl hast, ich schneide die Finger ab.

00:22:07: Sondern dann machen wir das weil die Organisation das dann auch braucht.

00:22:11: Der größte Schlüssel ist eine Kommunikation, die auf Resonanz ausgerichtet ist.

00:22:16: Also das was ich gemerkt habe.

00:22:18: Entscheidend ist natürlich, dass du dich klar und vereinfacht hinstellst und gut sendest.

00:22:23: aber noch viel entscheidender ist nach dem Du gesendet hast wirklich zu gucken, okay was passiert denn jetzt?

00:22:28: Ja, also wenn du ein großes Projekt hast und du hast angeblich einen Fahrplan den jeder verstehen soll.

00:22:35: Der runtergebrochen ist so dass ihn eigentlich jeder versteht aber wenn die Menschen sich nicht nach Fahrplan verhalten und Taktik die du besprochen hast nicht ablaufen dann ist ja irgendwas los.

00:22:46: Und da denn zu gucken okay ich sehe das?

00:22:48: Ich bin mir bewusst und dann nochmal nachzusteuern Das ist so was mir gut gefallen hat Auch im Fusionsprozess, das wir gesagt haben.

00:22:55: Wir gucken uns Dinge an und wenn es um keine Ahnung neue Arbeitszeitmodelle geht, um Standortthemen usw.

00:23:01: Und wir merken das was wir zentral uns überlegt haben in der Projektgruppe Geschäftsleitung und Co.

00:23:05: Das kommt bei den Menschen nicht an.

00:23:07: dann ist mein erster Impuls immer kommen lassen drüber reden.

00:23:10: Lassen sie einen Workshop Format machen und da muss man natürlich auch den Rahmen dass eben so schön sagt du musst den Rahmen zur Verfügung stellen dass die Leute darüber reden.

00:23:20: Wenn ich sie nur frage, ja dann gibt mal deine Anmerkung.

00:23:23: Dann ist es vielleicht zu wenig.

00:23:24: also ich muss mich hinsetzen, muss ein bisschen designen und muss versuchen die Meinung bei den Menschen rauszubekommen in einen Rahmen zu gestalten der eben nicht ist.

00:23:32: keine Ahnung Townhall, zweihundertfünfzig Leute sagt wie findet ihr das jetzt?

00:23:36: Da wird keiner das Mikro aufmachen und sagen Arne fühle ich voll beschissen was ihr davor habt?

00:23:41: oder habe ich Angst dass macht man und Frau macht das nicht.

00:23:46: Also das macht keiner in der Kultur, wo das nicht üblich ist.

00:23:50: Und dann ist eben die Frage und das ist das was ich versuche so ein bisschen zu schützen... ...die Menschen, die dann nochmal den Mund aufmachen.

00:23:55: Also wenn du diese Sitzung hast, wo du die psychologische Unsicherheit spürst und alles sagen Ja, alles super und cool!

00:24:03: Und einer traut sich da mal und der wird dann anguckt, so nach dem Motto Oh Gott, der schmeißt dich jetzt vom Bus Dass man dann diese Person auch schützt und sagt Ey guck mal der schmeist dich nicht von Bus Der ist ehrlich Oder im Nachgang hingeht und sagt Das war ein Riesenfund.

00:24:15: Ehrlicherweise helfen da auch Menschen die nicht in der Organisation groß geworden sind.

00:24:20: Richtig gut, also da kann man auch mal mit Bankfernen arbeiten, mit Unternehmensfernmenschen und dann nachher das nochmal zu reflektieren und sagen Leute was ist hier eigentlich gerade passiert?

00:24:30: Und das glaube ich reinzubekommen, dass sie ganz große Kunst erscheitern.

00:24:34: wie regelmäßig, kann ich dir sagen egal bei welchen Vorhaben ob das jetzt unser Post Merger ist, es steht noch eine neue Fusion an, das wird auch eine riesige Herausforderung für die Bank.

00:24:43: aber dies bewusst sein zu haben Dann den Mut zu haben, nachzusteuern und dann auch wirklich zu reflektieren und sagen was habe ich eigentlich in so einem Prozess dann auch falsch gemacht.

00:24:52: Und vielleicht auch mit dem Anspruch anzugehen dass keiner alles von vornherein richtig machen kann das fällt uns schwer in so einer perfekten Welt die stark reguliert ist wo Fehler nicht erlaubt sind.

00:25:02: aber das reinzubringen und da auf den mensch einzuwirken ist glaube ich schon ganz gutes Rezept wo ich zumindest die Erfahrung gesammelt hat das Menschen die es auch positiv widerspiegeln und sagen ja cool der konnten wir mal richtig darüber reden Und dem wurde ein Rahmen gegeben und das hilft meistens schon.

00:25:21: Ich habe mal den Satz gehört von einem Beraterkollegen, Widerstand davon wird ja häufig gesprochen in so Change-Prozessen die Leute haben jetzt Widerstände oder sie zeigen sich widerständig ist meistens ziemlich kluges Verhalten auf dumm Beratermethodik.

00:25:38: also warum sage ich dass?

00:25:40: weil aus mehreren Gründen.

00:25:43: mehr Aspekte spielen da rein.

00:25:45: Ich lege mal meine Perspektive da drüber als externe, der solche Prozesse begleitet.

00:25:50: Was uns als externen Beratern ja oft relativ am Anfang schonmal als Aufgabe gegeben wird ist Bauman a Roadmap.

00:25:57: Schreibt jetzt mal auf so wir haben da fünfzehn Monate Zeit für dieses Transformationsvorhaben.

00:26:01: wann was passiert?

00:26:02: Wann welche Meilensteine zu gehen sind?

00:26:04: Welche Maßnahmen daran hängen eigentlich klassisches Projektmanagement.

00:26:09: und ich habe mittlerweile auch gelernt auch wenn ich es doof finde das brauchen wir So gerade wenn es eine größere Organisation ist da reinzugehen und zu sagen, er ist sowieso alles komplex.

00:26:19: Und wir machen jetzt mal zwei Schritte und dann gucken wir mal wie wir stehen.

00:26:21: das ist zu viel Unsicherheit.

00:26:23: damit kann die Organisation auch nicht arbeiten.

00:26:25: Genau

00:26:26: so.

00:26:26: und jetzt habe ich aber diese roadmap und jetzt fange Ich an sowie du das sagst.

00:26:30: Jetzt gehe ich die ersten schritte und stell fest oder gibt's Resonanzen?

00:26:33: Wenn ich den zuhöre also wenn ich mich denn wirklich dafür interessiere und und da kommt dieses Widerstand ist kluges Verhalten auf dumme Berater Methode rein.

00:26:44: Also wenn ich jetzt glaube, oh die Zeit ist aber also das Zeitplan ist so eng geschnürt und ich muss auch sehen dass wir den nächsten Meilenstein erreichen

00:26:51: usw.,

00:26:52: dann habe ich gar keinen Bock darauf, dass jemand sich wie du das vor dem Zug schmeißt sozusagen denen jetzt noch zu schützen sondern den sehe ich ab und sagt es stört.

00:26:59: Das will ich gerade nicht weil das mein Zeitplan reist.

00:27:02: Ich muss auch irgendwie diese Erwartung bündeln Und diese Prozesse, ich will nicht sagen sie scheitern.

00:27:07: Aber das ist regelmäßig dann auch im Zusammenspiel für Berater und Kundenorganisationen wahnsinnig anstrengend.

00:27:15: wenn ich auf der Gegenseite nicht ein Partner habe, der versteht wir werden uns in Schleifen dahin bewegen und es wird links-und rechts mal abgebogen werden müssen und es wären Themen hoch kommen die kennen wir am Anfang noch gar nicht.

00:27:25: Die müssen aber bearbeiten und wenn wir uns da nicht auch... Ich nenne das mal Puffer einbauen und überlegen in welchen Formaten Wären wir denn überhaupt sensibel für sowas?

00:27:35: Also wo können wir so was wahrnehmen und dann auch bearbeiten.

00:27:38: Dann hasse am Ende, also wenn ich da mit einer sauberen Weste rausgehen will als Berater, dann sage ich am Ende Ich habe dir jetzt das geliefert, was du bestellt hast aber das ist überhaupt nicht das, was Du brauchst damit die Organisation gut funktioniert Und dass es ein Spannungsfeld mit dem ich dann oft umzugehen habe Darauf hinzuweisen und dann auf den Raum zu kriegen Das passend zu machen.

00:27:58: Also passend im Sinne von Passend für die Organisation passend für Die Menschen passend Für die Wertschöpfung.

00:28:03: Und dann dauert es vielleicht achtzehn Monate und manchmal sogar nur zwölf, wenn man irgendwie zu großzügig geplant hat.

00:28:09: Und Arne, auch das was ich gelernt habe jetzt in den letzten Jahren ist muss jeder die Mechanik verstehen?

00:28:16: Also wir beiden reden jetzt wieso Change Architekten über dieses Thema.

00:28:22: Ich denke mal viele Zuhörer werden das auch so denken und sagen ja macht doch voll Sinn hier Interationen und Resonanz und Spannungsfelder.

00:28:29: Ich versetze ich mal in die Lage von so einer klassischen Führungskraft.

00:28:34: Von hier aus im Vertrieb oder in der Produktion, oder noch besser Steuerung.

00:28:40: Jetzt redest du mit denen und dann denken sie, der ist außerirdisch.

00:28:44: Dann erklärst du den.

00:28:46: und wir haben es am Anfang gemacht.

00:28:47: Wir haben die Methodik erklärt, wir haben gesagt, guck mal das hat agile Elemente Das hat hier einen Bezug dazu.

00:28:52: Hier können wir diese Methodik nochmal mit reinnehmen Und dann geht's los.

00:28:56: Oh ja!

00:28:56: Der Methodenpaps hat wieder was erzählt.

00:28:59: Oder ja, ihr in der Theorie und was ich mir angewöhnt habe ist das retrospectiv zu machen.

00:29:07: Also ein Ziel zu setzen wo ich denke okay da sollten wir hin.

00:29:11: du hast gerade gesagt irgendwie Wertschöpfung.

00:29:14: Da sollte ein Ertragsziel drauf stehen für Banker die lieben sowas.

00:29:18: Wenn ich sage keine Ahnung.

00:29:20: ich optimiere unsere Depot Strategie und da stehen jedes Jahr eine halbe Million mehr dann super.

00:29:25: Und so bin ich vielleicht noch fünf Jahre auf und sag ich bin der König.

00:29:28: Und nicht ich bin der König sondern ihr, weil ihr habt es hier umgesetzt also großartigen Job gemacht.

00:29:32: So und dann guckt man aber ja eine Architektur dahinter und sagt wie haben wir das jetzt eigentlich gemacht?

00:29:37: Warum ist so ein Projekt ruhiger gelaufen?

00:29:39: Also das war so.

00:29:40: beim letztes Jahr haben wir drei vier Projekte nach unserer Fusion gemacht Harmonisierung von Produkten und Preisen wo wir echt Schweineviel zu tun haben.

00:29:48: und man merkt die Organisation dies auch nicht gewohnt.

00:29:51: Weil in welchem Jahr hat man vorher fünf sechs preisprojekte und Produkt projekte gehabt?

00:29:55: Da stöhnen alle ganz schön.

00:29:57: und dann haben wir versucht, mal Psychologen mit an Bord zu nehmen.

00:30:00: Wir haben gesagt, wir planen mal Boxenstops ein um zu realisieren das was man in der Vergangenheit so getan hat dass sich das nach vorne heraus ändert.

00:30:09: Und ich kann hier noch die Diskussionen erzählen.

00:30:11: da hieß es dann ja lass uns mal einen Raum aufmachen für das was nicht mehr ist.

00:30:16: Also ich verliere vielleicht ein bisschen Produkte wenn ich weniger Produkte habe.

00:30:20: Dann kann die Angst hoch kommen Dass mir Kompetenz weggeschnitten wird.

00:30:26: Und dann habe ich gesagt, müssen wir das machen?

00:30:30: Wir haben es jetzt dreimal nicht gemacht.

00:30:33: Beim vierten Mal probieren wir es mal und geben den Raum.

00:30:36: Dann war die Resonanz von den Führungskräften aus so ruhig.

00:30:40: Ich sagte ja.

00:30:43: Woran könnte es liegen?

00:30:45: Es ist einfach eine gute Strategie.

00:30:49: Das liegt in den Boxenstops!

00:30:51: Die wir eben eingetaktet haben.

00:30:52: oder es liegt daran, dass die Leute im Sommer alle den Kanal dicht hatten wie gesagt haben.

00:30:56: Wir gehen mal auf einen späten Herbst und geben dem mal die acht neun Wochen und sagen denen auch das wird durchgeahnt mit haben.

00:31:00: Ja stimmt und hinterher ist das dann alles zu plausibilisieren und vielleicht doch einfacher zu verstehen als wenn ich vorhin stell sei immer in C-Boxing auf.

00:31:08: psychologische Sicherheit spielt eine Riesenrolle.

00:31:13: Das ist tatsächlich das, was ich versuche im Spannungsfeld zu halten.

00:31:17: Ich nehme die Menschen, die Architekten sind weil ich glaube Change the Bank braucht eine andere Architektur als Run The Bank Die nehme ich mit und versuche sie ins Architek-Tour Verständnis mit reinzubekommen.

00:31:28: Auf der anderen Seite gehört zur Führungsausbildung auch im operativen Bereich langsam hochzufahren Dann nicht super heavy auf Organisationssystemen Niveau wo man denkt schwer verdaulich und das verstehen nur die Leute, die sehr belesen sind oder ein Faible dafür haben.

00:31:45: Sondern es versteht auch diese normale Führungskraft.

00:31:49: Und dann braucht's halt ein paar Zusatzfähigkeiten oder Future Skills wie man das nennt.

00:31:56: aber auch die klassischen Themen werden natürlich zunehmend gestresst.

00:31:59: Also wie kommuniziere ich mit den Leuten?

00:32:01: Wie organisiere ich eigentlich?

00:32:03: und alle diese Themen müssen wir auch in die Kompetenzentwicklung nehmen wenn wir schneller werden wollen

00:32:10: Ja.

00:32:11: Das spielt ja direkt rein in dieses Spannungsfeld eigentlich heute versus morgen, der nicht das manchmal.

00:32:17: oder also Run vs Change.

00:32:19: Ich musste bis auch lernen in den letzten Jahren dass ich mich begeistern kann für Organisationstheorie und für diese ganzen Change-Themen Und für Betriebsführung und Moderne Dass das aber nicht der Normalfall ist, sondern dass da berechtigterweise muss man ja sagen Leute sitzen die sagen pass auf ich könnte jetzt auch zwei Stunden Kunden beraten gerade.

00:32:39: Ja du holst mich hier gerade raus beanspruchs meine Zeit.

00:32:44: das muss bitte nützlich sein für mich was hier passiert sonst habe ich beim nächsten mal kein Bock mehr und das ist ja total verständlich.

00:32:50: Und wenn wir jetzt die fünfhunderttausend Euro geholt haben Anne warum setzen uns eigentlich nochmal hin und reden irgendwie drei Stunden drüber was sie gelernt haben?

00:32:56: Wieso haben das Geld doch geholt?

00:32:59: Und da ist meine These mal draußen schnell, drinnen noch nicht.

00:33:02: Wir müssen es halt Gedanken darüber machen wie wir drin schneller machen und dazu zählt das dazu.

00:33:07: und dass das total ungewohnt ist Das zeigt ja dann die Resonanz so nach dem Motto was soll das jetzt?

00:33:14: Was bringt denn das jetzt eigentlich?

00:33:15: und ich glaube das ein zartes Flänzchen das sollte man nicht übertreiben.

00:33:18: also ich glaube man sollte jetzt nicht an jedes meeting so eine retro ranhängen.

00:33:22: Also alles schon versucht, selbst versuche.

00:33:25: Das kann ich nicht empfehlen aber zumindest bei den wesentlichen Themen einfach mal rauf zu gucken die Zusammenarbeit nochmal zu analysieren und das Verständnis zu schaffen da sind wir wieder beim ersten Mal ein Verständnisch schaffen oder einen Bewusstsein dafür herzustellen warum das wichtig ist.

00:33:38: und dann kann man die zarte Pflänzchen glaube ich immer weiter gießen und dann hoffentlich wird es irgendwann zu so einem großen Baum dass es nicht von der nächsten Aktion wieder totgetrampelt wird.

00:33:46: und ich glaube das auch ein wichtiges Thema.

00:33:48: das muss nur dann auch verteidigen Weil wenn man anfängt, am Rahmen was zu ändern die Kultur, die am Anfang echtens hartes Flänzchen ist irgendwie zu verändern und dann saust da so ein Wirbelwind durch.

00:34:00: Und dann fliegt alles durch die Luft.

00:34:03: Da muss man schon gut drauf aufpassen glaube ich.

00:34:06: Ja und ich sage manchmal also du merkst es ganz lange nicht, wenn du das nicht machst weil das ja auch diese Wenn ich von diesen Schleifen rede, dann impliziert das mit.

00:34:16: Dass wir uns innerhalb dieser Schleife, in denen wir uns voran bewegen auch immer mal Zeit nehmen zu reflektieren.

00:34:20: ist das was wir uns am Anfang eigentlich überlegt haben?

00:34:22: passt das noch zu dem was wir mittlerweile gelernt haben und stimmt der Plan eigentlich noch?

00:34:27: Das merke ich ganz lange nicht wenn ich es nicht mache weil mir nicht auffällt dass er den Plan nicht mehr stimmt.

00:34:32: Weil ich so meinen Meilen steilen hinterher laufe und auch immer sauberen Haken dran mache und sage das haben jetzt auch erledigt.

00:34:39: aber ob das wirklich die gewünschte Veränderung bringt Das ist so ein bisschen Unterscheidung Output, Outcome.

00:34:45: Ja natürlich kann ich dir innerhalb von zwölf Monaten eine andere Organisation dahin stellen formell oder dann müssen Leute das in Gebrauch nehmen und erstmal lernen wie arbeite ich denn in diesen neuen Strukturen?

00:34:57: Und dann ist damit auch immer noch nicht die Frage beantwortet sind wir dadurch tatsächlich schneller kundenorientierter innovativer smarter ... günstiger geworden, weil das ist ja oft die eigentliche Motivation.

00:35:09: Ich muss irgendwo... Das ist der Marktdruck!

00:35:11: Ich muss mithalten können und deshalb mache ich diese Transformationen.

00:35:15: Und diese Verbindung immer mal wieder herzustellen ist das was wir tun... Erzielt es eigentlich die gewünschte Wirkung?

00:35:20: nicht Output?

00:35:21: Nicht haben wir die Transformation abgeschlossen sondern sind wir besser geworden.

00:35:24: Wenn sich das nicht reflektiert dann ist es irgendwann ja.

00:35:26: Dann habe ich ein Projekt erledigt und dann gucke ich mal was ich damit mache.

00:35:30: Ja und ich finde auch noch wichtig ist es auch mal zu gucken dass man nicht einfach nur mehr macht oder neu macht, sondern dass man auch mal guckt was liegt eigentlich im Weg.

00:35:37: Was muss man weniger machen?

00:35:39: Oder soll er mal weglassen?

00:35:40: also ist man die Kapazitäten in der Organisation schafft das zum Beispiel wir haben eben über Kapazität gesprochen aber das für mich so ein wesentliches Thema auch mal drauf zu gucken was hindert uns eigentlich gerade und wenn ich begrenzt Ressource habe und ich sage aber ich könnte alle den ganzen Tag und darüber hinaus auch beschäftigen sich dann auch mal hinzusetzen und ich glaube da ist schon eine Herausforderung herauszufinden, was eigentlich bei dieser Veränderung dann auch im Weg steht.

00:36:05: Und ehrlicherweise häufig ist es menschlich verhalten, weil haben wir schon immer so gemacht oder hat sich kulturell auch so ergeben.

00:36:12: und wenn ich da den Wege finde also angefangen beim Bewusstsein hin zu schritten das zu bearbeiten oder zu adressieren mit Maßnahmen dann wird man da glaube ich besser.

00:36:23: und das zum Beispiel die Transformation, die wir als Abteilung auch durchgegangen sind.

00:36:26: Am Anfang haben wir viel Strategie gemacht.

00:36:28: Wir haben nun einen ganzheitlichen Sprint gemacht über das gesamte Geschäftsmodell.

00:36:31: Wir haben versucht alle zusammenzuführen Infrastrukturperspektive Kunden Perspektive Wertangebot Kosten Erlöse.

00:36:40: Und dann haben wir haben wir das runter gebrochen.

00:36:42: wir haben eine Kommunikations- und Management System aufgebaut dass wir regelmäßig darüber reden also so ein OKA angelehnt.

00:36:47: was eigentlich unser Ziel?

00:36:48: wie wollen wir dahin kommen?

00:36:49: was in die kleinen Steps?

00:36:51: Wir haben gar nicht gemerkt, dass das Problem nicht durchdachte Konzept ist oder die Strategie sondern das Problem sind die Menschen, die es anwenden.

00:36:58: Also wenn du den Menschen der vorher noch nicht irgendwie digital einen Sprint durchgeführt hat jetzt da kannst du dem auch ein strukturiertes Bord hinlegen was er abzulaufen hat?

00:37:09: Der läuft einfach nicht!

00:37:10: So und wenn du dann irgendwann merkst okay womit spielt das jetzt eine Rolle?

00:37:13: was behindert mich eigentlich gerade wirklich?

00:37:15: Dann bin ich ehrlicherweise ein bisschen weg von den Powerpoint Folien ein bisschen mehr im individuellen Verständnis von Menschen und auch der Organisation, der Kultur in dem Zusammenhang.

00:37:25: Und dann spielt Führung und das Thema Kulturentwicklung natürlich eine Riesenrolle.

00:37:28: Das muss ich irgendwie adressieren!

00:37:30: Und das klingt so richtig unsexy Anne, also kann ich mir auch vorstellen wenn du dann da kommst und sagst hey wir müssen erstmal vielleicht mal gucken dass wir einen Pulscheck durchführen und gucken wo ihr überhaupt steht.

00:37:38: Dann sagen ja ich weiß ja wo ich stehe ich bin hier zwanzig Jahre tätig.

00:37:42: Nein, vielleicht auf eine andere Art und Weise ne?

00:37:45: Wir haben zum Beispiel in unserer Fusion, da haben wir damals eine Kulturanalyse gemacht.

00:37:50: Echtig viel Zeit gekostet!

00:37:51: Ich habe eine Mitarbeiterin, der hat das schon beim Daimler durchgeführt und Coa ist ein ganz großen Unternehmen.

00:37:56: Wir sind nur zweihundertfünfzig Leute, aber jetzt drei Monate daran gesessen.

00:37:59: Interviews geführt, einzelne Interviews mit diesem Denizen-Modell, das kennt ihr bestimmt, dieses Rad verschiedene Dimensionen ausgabe.

00:38:06: Das hat echt drei Monate Zeit gekastet Und dann haben wir einen Präsentationstermin gehabt.

00:38:11: Dann haben wir nochmal eine Minibuschüre rausgegeben für alle und ich kann sagen zwei Jahre nachdem dieses Ding veröffentlicht wurde, guckt da glaube ich keiner mehr rein.

00:38:22: Ich kann dir aber sagen die Kultur hat sich jetzt nicht in der rasanten Geschwindigkeit geändert sondern sie ist immer noch da und mit der muss ich halt arbeiten.

00:38:30: und das würde ich sagen gehört schon zu den neuen neuen Kompetenzen zu sagen, okay ich verstehe Regulierung als Banker.

00:38:36: Ich versteh irgendwie so ein bisschen Banking, Finance und

00:38:40: Co.,

00:38:40: aber wenn wir jetzt viel Initiativen haben dann muss die natürlich auch lesen wie funktioniert mein Unternehmen eigentlich?

00:38:46: also ist das... wo bewegt sich das?

00:38:48: Ist es eher in der Kundenorientierung und ist Nike dazu operativ abzutauchen?

00:38:56: ist Entwicklung ein riesenausgeprägtes Feld, wo man sagt ich mache mir eigentlich stetig Gedanken über die Zukunft und wie sieht das mit der Vision aus?

00:39:03: Sind sie so empfänglich für eine große Vision oder sind die eher auf operative Ziele ausgerichtet.

00:39:08: Und meinen Verhalten danach zu orientieren was dann wirklich da ist und nicht das was ich mir wünschte.

00:39:14: Da sind wir beim Leitbild also schreibe ich da rein was tatsächlich da ist oder schreibt rein was ich mich noch wünsche Und das habe ich zumindest gelernt zu gucken, dass man da immer auf einen Anschluss fege hat und weiß versucht auch mal Diskussion zu führen und rauszuarbeiten.

00:39:28: Was hindert uns eigentlich gerade?

00:39:29: Also in aller Verbundenheit zur Vergangenheit Stabilität ist wichtig aber stabilität ist ja nun erstmal der Feind von Veränderung.

00:39:37: Wenn man das dann versucht zu übersetzen und mini kleine Maßnahmen und ich glaube da setzt man immer zu hoch an Ja also großer Change Tag ein neues Lightbild und wir von heute auf morgen dreht sich die Welt irgendwie und alles ist anders.

00:39:49: Wenn man da kleine Maßnahmen daraus arbeitet, stetig daran arbeitet und die zwischendurch mal reflektiert mit Pulsechecks oder ähnlichen oder ob es gute Team- und Bereichsrunden sind wo man das reflektieren.

00:39:59: Ich glaube dann bewegt sich der ganz gut.

00:40:02: Und dann ist glaube ich Die Geschwindigkeit spielt auch noch Rolle.

00:40:06: Man muss dem Ganzen einfach Zeit geben und das merke ich jetzt Nach drei Jahren dass so ein Bereich auch akzeptierter wird Dass die Menschen auch Retrospectiv also in einer Rückschau sehen?

00:40:18: Ja, stimmt.

00:40:19: Die unterstützen uns auch und die haben auch eine Funktion weil die Funktion das Veränderung auch wichtig ist für so ne Bank.

00:40:26: da sieht man ja erstmal nicht.

00:40:27: also meine Mitarbeiter die wohnen am Anfang immer kommentiert wenn noch einer dazukommen ist ah!

00:40:32: Noch einer für den ich Geld verdienen muss.

00:40:35: So natürlich auch irgendwie eine Form von Resonanz die dann da stattfindet.

00:40:40: und dann weiß aber auch Okay, wie viel wurde schon über Zukunft geredet?

00:40:45: Wie groß ist die Bedeutung davon im Tagesgeschäft und gibt es eine Akzeptanz.

00:40:48: Und das glaube ich ein stetiger Kreislauf, den man immer wieder bearbeiten muss und der auch nie endet.

00:40:53: also sag ich zu meinem Menschen immer.

00:40:55: Das hört mir auf.

00:40:57: Ich lege auch meine zwei Cent dazu.

00:41:00: Du kennst mich ja auch so ein bisschen und auch mein Denkgebäude und so einen Leitsatz, den ich mir nicht selber ausgedacht habe, den aber sehr einleuchtend finde ist Verhältnisse prägenverhalten.

00:41:10: Und jetzt ist ja, also ich bin total in dem Spannungsfeld.

00:41:13: Also dieses heute versus morgen Stabilität versus Veränderung.

00:41:17: Ich gehe ja nicht in eine Bank als Changeberater und sage ihr müsst so diese Struktur die euch Verlässlichkeit, regulatorische Sauberkeit usw.

00:41:27: sicherstellt, die müsste jetzt aufgeben.

00:41:29: das wäre ja fatal.

00:41:31: Du hast ja dieses Spannungsfeld, dass du beides musst.

00:41:34: Du musst die gut sortierte regelhafte Bank sein um einfach nicht Riesenprobleme mit der Aufsicht zu kriegen und du musst gleichzeitig jetzt heutzutage auch die innovative flexible Bank sein usw.

00:41:48: Und das beißt sich ja!

00:41:50: So und jetzt beobachte ich ganz häufig Dann werden die Spass jetzt von, da wird ein Change Tag gemacht und dann mache ich zwei Tage Workshop.

00:41:57: Und da wären bunte Zettel geklebt was man dann entstehen?

00:42:00: so mal Mümmermalisten.

00:42:01: also man müsste mal machen.

00:42:03: Und alle sind sich einig darüber das man mal machen müsste.

00:42:06: und dann endet der Workshop und ich kehre zurück auf meinen Arbeitsplatz den in der alten Struktur steckt wo ich eben angehalten bin dieses riesenlange Prozess Handbuch zu befolgen dass ich glaube es scheitert häufig daran dass nicht klar ist, ich brauche Strukturen für beides und die Menschen verhalten sich immer klug.

00:42:26: Also sie können in den Workshop innovativ sein und sich Dinge ausdenken und überlegen wie machen wir es einfach?

00:42:31: aber ich muss danach auch noch eine Struktur haben in der Change auch operationalisiert werden kann Und die klassische Bankstruktur ist dafür nicht gut geeignet.

00:42:41: Ich sag absolut nicht Aber nicht gut weil sie für was anderes gemacht ist.

00:42:46: Das ist eine Form von Struktur, die ich in den meisten Banken nicht vorfinde.

00:42:50: Jetzt kann ich sagen hier Klopf auf Holz das ist mein Job irgendwo dadurch kriege ich Aufträge und gleichzeitig sehe ich das als ein Hauptproblem dass die Menschenverhalten sich total klug weil nicht darüber nachgedacht ist.

00:43:01: wie gelingt es uns eigentlich das was in Strategie Papieren steht wirklich in die Umsätze zu bringen?

00:43:05: Und eine genau dafür brauchst du diese Zukunftshändler die im Aushandlungsprozess rumlaufen in der Kultur.

00:43:12: Und das ist ja das Gute, was wir haben bei uns in der Gruppe, würde ich mal sagen lange mit der Riebszugehörigkeit.

00:43:17: und wenn Sie nachher verstehen ah ok ich kann die Zukunft reinholen aber die hole ich nicht über die große Strukturveränderung sondern die hole.

00:43:25: Ich.

00:43:25: mache einmal ein Bild.

00:43:26: Ja Die hole ich über mein persönliches Verhältnis zu der Person in der Abteilung X indem ich den somit auch Essen begleite indem ich da mal mit in seine Teamrunde gehe und ihm was abholen oder indem mich mal einen Kontakt herstellt zu dem Lieblingsorganisationsentwickler Coach, was auch immer meiner Wahl.

00:43:47: Und ist damit Anstoße?

00:43:50: Dann findet dieser ganze theoretische strukturelle kubernetesche systemische wie auch immer Prozess der findet vielleicht auf einer ganz anderen Ebene statt.

00:43:59: und das dass sich nach achtzehn Jahren berichten kann wir haben richtig viel geschafft.

00:44:03: Leute, die fragen mich immer, was ist mit einer Bank?

00:44:06: Dann sag ich ganz ehrlich.

00:44:07: Das ist mega geil!

00:44:09: Ich habe Projekte und steuer.

00:44:12: Ich sehe Wirkung.

00:44:13: Ich kann Menschen entwickeln.

00:44:16: Die Spiegel mir das auch noch wieder.

00:44:17: Wir machen was Geiles für Kunden in der Region.

00:44:20: Wir wachsen cool.

00:44:22: Aber da ist auch Regulierung und alte Kultur und so etwas.

00:44:24: Ja aber es gibt einen Weg auch Veränderungen reinzubringen.

00:44:27: Und das ist halt dann auch eine Kompetenz.

00:44:30: Also der heißt ja nicht, ich ordne eine Veränderung per Hierarchie an und dann fallen sich alle Menschen die sich hundert Jahre anders verhalten plötzlich neu.

00:44:37: Das kann ich wie du schon eben gesagt hast, das kann ich natürlich irgendwie in irgendeine Strategie reinschreiben.

00:44:41: aber wenn ich ehrlich bin gibt es da Subkulturen, die je wie lang gebrauchen um das anzunehmen.

00:44:46: Und das sehen wir in einigen Geschäftsstellen.

00:44:48: also da läuft ein Kassenprozess, der läuft nach, ich will nicht sagen Hundert Jahren immer noch in Hochdingen anders als er in Oberneuland läuft.

00:44:56: Aber genau das ist der Fall.

00:44:57: Und dann muss ich halt umgehen.

00:44:58: und dann weiß ich aber, wenn ich die alle bewegen will, dann gibt es halt Dinge, die, wenn nicht Kultur- und Menschen gut lesen kann, die ich trotzdem in eine Vereinsänderung bringen kann.

00:45:07: Nicht sofort per Lichtschalter an aus sondern vielleicht per Dimmer den ich immer weiter drehe und gucke.

00:45:13: okay was ist jetzt die nächste beste Aktion?

00:45:15: Um dahin zu kommen... Das geht glaube ich!

00:45:18: Und das ist zumindest das, was mir meine Menschen auch widerspiegeln.

00:45:20: Die werden besser da drin nicht unbedingt die Strategien noch besser zu schreiben, aber die zu integrieren.

00:45:26: Also zu gucken wie kriege ich sie wirklich auch integriert ohne nur ständig zu harmonisieren und zu sagen ja okay dann lassen wir es so wie's ist und wir arbeiten beide wieder nebeneinander her weil das hat nichts mit Wertschöpfung zu tun.

00:45:38: Das ist eher kontraproduktiv Und dass das geht Aber Null Acht Fünfzehn Mittel da jetzt auszusprechen.

00:45:44: also Ich mache so kleine Sachen wenn wir gleich nochmal über Parkans reden wollen ich versuche Dinge zu provozieren.

00:45:51: Ja, also wenn es um eine neue depot Ausrichtung geht einfach mal die menschen zu fragen.

00:45:55: Ihr habt kein Bock auf Veränderungen.

00:45:56: okay Jeder Mensch der will ETFs kaufen wie kann denn der Berater Bank Also ein bank die Menschen vor Ort hat in Räumlichkeiten Wie kann die existieren wenn die ETF für lau verkauft?

00:46:09: Gar nicht.

00:46:10: dann einfach Einfach mal bisschen ruhig und dann sagen ja gar nicht.

00:46:14: das ist der Grund warum wir übrigens darüber reden.

00:46:20: Ganz kurz die Stimme aus dem Off an dieser Stelle hat uns die Technik leider verlassen, aber keine Angst.

00:46:24: Wir haben nichts verloren.

00:46:25: wir setzen einfach wieder an So technische Probleme.

00:46:30: manchmal ist es ja so lieber Sebastian da warste kurz weg oder ich war kurz weg.

00:46:34: zum Glück sind wir wieder verbunden?

00:46:35: Wir waren stehen geblieben bei der Frage kann Ich eigentlich ets für lau verkaufen in so einer bank wie eurer?

00:46:41: Antwort nein

00:46:43: Anwort nein.

00:46:44: und also wir haben ja gerade über praktische tipps geredet.

00:46:46: wenn man versucht mal auf einer folie Mal so eine so eine kernfrage zu stellen Um dadurch Akzeptanz für Veränderung zu bekommen, dann wird es jedem auch klar.

00:46:54: Du hast eben vorhin gesagt jeder Mensch ist irgendwie veränderungsbereit.

00:46:57: Ich sehe das bei meinen Kids.

00:46:58: Die stehen morgens auf die wollen gestalten.

00:47:01: Ist die Frage wieso das weniger wird im Laufe des Lebens?

00:47:03: Aber dass wäre glaube ich noch mal einen anderen Podcast wert.

00:47:06: Worauf ich hinaus will ist sagen man musste sich wirklich auch anschauen wie kriege ich Diskussionen soweit provoziert.

00:47:12: Also nenne ich das immer gern also provozieren, dass diese Veränderungen dann auch klarer wird und soweit runtergekocht, dass man sagt okay wir müssen da jetzt einfach ansetzen.

00:47:22: Und ich glaube das ist eine kommunikative Anforderung beim Veränderungsmanagement die Dinge.

00:47:27: Ich kenne diese Konsultafolien ja.

00:47:29: dann gibt's hundertsechzig Seiten die die PowerPoints sind voll jeder Pixel ist irgendwie farblich nochmal ausgefüllt wo ich sage es tut denen manchmal auch ganz gut das so weit zu reduzieren dass du es diskutieren kannst.

00:47:41: Dann wird sich diskutiert und dann wird so ne Frage nachher auch anders gesehen.

00:47:46: Zweites Thema ist Perspektiven zu erweitern.

00:47:48: Also wir sind eine Primärbank, ich brauche mich jetzt nicht mit dem Neobroker vergleichen.

00:47:52: also wenn ich keine Ahnung, fünfzehn Millionen ETS zu ein Euro verkaufe dann habe ich natürlich einen anderes EBIT oder Betriebsergebnis als wenn es irgendwie tausendfünfhundert sind.

00:48:05: so und natürlich ergibt sich für andere Marktteilnehmern die ein anderes Geschäftsmodell haben natürlich auch vielleicht ne andere Preissingstrategie Die haben vielleicht noch andere Prozesse die auch dahinter stehen Und dadurch so ein bisschen Klarheit in das zu bringen, was man auch wirklich dann auch erarbeitet.

00:48:19: Das fehlt manchmal und wir sind reingestartet mit dem Thema.

00:48:23: ihr kriegt ja alle Gedanken quasi gemacht auf den Tisch gelegt und müsst sie umsetzen vom BVR.

00:48:30: Die Sachen eben nicht!

00:48:31: Wenn jemand sagt übrigens wir müssen Geld dafür nehmen, dass wir Vermögen anlegen, dann sage ich Ja, das müssen wir auch.

00:48:37: Aber das Problem ist nicht, dass irgendwie der voll belesene Kunde nur ETFs kauft.

00:48:42: Sondern es Problem in Deutschland ist die meisten Leute legen auch gar kein Geld am Kapitalmarkt an.

00:48:46: Also wenn ich da dann ein Prozent von ab bekomme um einen Überrendite von drei vier fünf sechs sieben je nach dem Anlage soll keine andere Gebratung sein.

00:48:52: aber wenn ich die generiere, dann schaffe ich Nutzen und wenn ich Nutzenschaften habe, dann hab' ich eine Sinnschiftenaufgabe.

00:48:58: Und wenn hier Sinnschiff ne Aufgabe hat, dann glaube ich sind die Leute auch ein bisschen glücklicher Wenn Sie die verfolgen und irgendwie merken, dass diese Veränderungsthematik nie nur quatsch isst.

00:49:07: Und das haben wir tatsächlich auch.

00:49:08: Wenn du dann in den Meetings bist und sagst, okay können wir mal kurz anhalten?

00:49:12: Wir machen hier keinen Quatsch!

00:49:14: Lass nochmal darüber reden was wirklich auch der Sinn ist.

00:49:16: Das herzustellen, das klingt immer so ja-purpose driven usw.

00:49:20: Es klingt alles so einfach.

00:49:22: In meiner Erfahrung ist es tatsächlich wenn man das mal richtig abstellt und provoziert zu reduzieren, mal auch in eine Diskussion zu bringen, dass ist gar nicht so einfach.

00:49:31: und wenn man nach sechs Monaten mal eben fragt Wie habt ihr es eigentlich erlebt?

00:49:35: Dann ist das natürlich auch noch mal die ultimative Wahrheit.

00:49:38: Das machen wir auch zu wenig, also ich kann nur über uns sprechen und zu sagen haben sie's jetzt verstanden oder dachte ich dass total der gute Weg mit so einer reduzierten Botschaft da rauszugehen?

00:49:47: Und wenn wir das noch mehr machen, dann werden wir auch noch besser in dem was wir tun.

00:49:52: Was du ansprichst gerade für mich ist der entscheidende Punkt.

00:49:55: Also wenn es einen Entscheidenden gibt, dann ist das der entscheide Punkt.

00:49:59: Ich nenne immer wieder die externe Referenz Das kennst du.

00:50:02: Also das Problem außerhalb der Organisation, was gelöst werden muss damit ich heute und morgen eine Daseinsberechtigung habe.

00:50:11: Und wenn ich das vermittelt kriege... Was heißt vermittelte Krise?

00:50:13: Muss sich gar nicht vermitteln!

00:50:15: Das wissen die Leute an der Basis meine ich gar nicht wertend, die jeden Tag mit Kunden sprechen.

00:50:19: Die wissen dass meistens sehr gut was da gerade abgeht und wo Probleme sind.

00:50:24: jetzt ist es nur und dann bin ich wieder bei Run vs Change Ich werde in der Regel nicht dafür bezahlt belohnt anerkannt, dass ich das adressiere und mich darum kümmere, dass morgen auch noch irgendwie was funktioniert.

00:50:35: Sondern ich werde dafür bezahlen, dass sich die heute im ETF

00:50:37: verkaufe.".

00:50:39: Und wenn ich das aber zusammenbringe, ein Satz noch dazu.

00:50:43: Dass ich die Leute ernst nehme, die ich sonst mit Widerstand verliere sozusagen.

00:50:49: Wir machen das nicht weil wir uns hier ins schlaue Büchlein reingeschrieben haben wie man modern heute organisiert sondern wir machen das weil der Markt sich gerade verändert und wir uns dafür aufstellen wollen.

00:50:59: dann bist du auch... Dann hast doch keine Fronten mehr!

00:51:01: Dann hast Du zwar die Spannungsfeldern noch kannst Aber ganz anders mit den umgehen und die auch moderieren und sagen wir wissen wir müssen da irgendwie Ich mache so dieses Six-Seven gerade, das soll gar nicht heißen ist egal.

00:51:11: Sondern wir müssen es

00:51:12: balancieren.".

00:51:13: Das meine ich damit.

00:51:15: und dann sitzt du plötzlich zusammen am Tisch und kannst sagen, ich verstehe das und ich versteh' dass du heute den Druck am Markt hast und denen müssen wir ernst nehmen.

00:51:22: aber wir werden morgen ganz anderen Druck kriegen, wer muss mich auch da im Kümmern?

00:51:26: Und jetzt sitze ich in einem Boot!

00:51:27: Und was ich ergänzen kann, Arne, ist nämlich die Kompetenz, die das braucht.

00:51:32: Du sagst es jetzt so selbstverständlich ja denn moderiere ich das mal.

00:51:36: Also meine Nummer eins Anforderung an Führung ist, sie muss Veränderung moderieren können.

00:51:41: Also das klingt so ja alle sind am Sinn und dann kann man da muss man das kommunizieren.

00:51:47: aber ich glaube die größte Herausforderung ist genau das hineinzubringen.

00:51:50: also ich habe verschiedene Sichtweisen.

00:51:53: ich hab die Kundensicht ich habe die Mitarbeitenden sicht Ich habe vielleicht auch die Psychologische Sicht wie Menschen sich verhalten.

00:52:00: Ich als Moderator, will gar nicht sagen als Mediator.

00:52:03: Aber als Moderatoren muss ich da stehen und integrieren.

00:52:07: Also ich muss ein Ziel wo eigentlich keiner Bock hat aus deiner Komfortzone in so eine Wachstumzone reinzugehen.

00:52:11: was haben wir schon immer so gemacht?

00:52:13: Muss ich mit den Notwendigkeiten des Markts vielleicht sogar mit den innwellen Zielen der jeweiligen Geschäftsleiter oder der Kultur...ich muss es alles in einen Klang bringen!

00:52:22: Und das muss sich noch moderieren und ich muss mich im Prozess dann auch bewegen wo ich Unsicherheit ausgesetzt bin, wo mein ganzer Arbeitstag vielleicht im mittleren Management der Platz der Tag, wo ich vielleicht mal schlecht geschlafen habe oder was auch immer.

00:52:37: Und wenn wir das schaffen glaube ich diese Kompetenz zu vereinen, diese kommunikative im gesamtzeitlicheren Blick deswegen bin ich so ein Fan von Systemisch- oder Systematik raufzugucken und das mit Menschen gemeinsam kommunikativer auszuhandeln Das ist das riesen Rezept, weil ehrlicherweise heute mit KI, mit den Strategien die alle da sind.

00:52:57: Die Menschen sind auch da aber diese Anschlussfähigkeit herzustellen und das im kommunikativen Prozess zu moderieren, darauf zu achten dieses aufmerksames Zuhören.

00:53:09: Und dass ehrliche Weise an das liebe ich bei externen am meisten es auch bei euch gehört einfach so gut zu ihr hört zu und dann sag ja wir haben ja gerade zehn Sachen eingefallen über mich habe nur zwei Minuten geredet.

00:53:20: Ja, wir sind zehn eingefallen.

00:53:21: Wenn wir das auch intern in den Organisationen besser machen und sagen jetzt sagt da gerade mal jemand seine Meinung und die mag ich inhaltlich nicht teilen aber die ist kulturell vielleicht wertvoll weil der sagt jemand mal was anderes dann ist ja die Frage bügelig den inhaltlichen Nieder und sagt dem Ey!

00:53:39: Ist ihr nicht gewollt?

00:53:39: Und ich habe auch einen Impact aufs Kulturelle und dahin zu kommen.

00:53:42: Ich glaube dass es glaube ich eine Riesenaufgabe für die Zukunft auch die Führung erledigen muss nämlich Strategie und Veränderungen dann auch kommunikativ zu begleiten.

00:53:53: Und da hängt eine ganz unbequeme Wahrheit drin, ich will das mal anders einleiten!

00:54:00: Wir haben bei uns im Team intern schon mehrfach jetzt drüber gesprochen logischerweise und ich habe auch so meine Beraterrunde.

00:54:07: Ich sitze alle paar Monate, Wochen Monate mit so ein paar anderen Beratern zusammen die ähnliches tun wie ich und wir tauschen darüber aus was passiert ja eigentlich gerade in dem was wir tun in unserem In unserer Zunft und wir haben jetzt mehrere Gespräche schon geführt.

00:54:22: Was bleibt eigentlich übrig, wenn KI das so richtig drauf hat was wir machen?

00:54:26: Wo wir gerade beim Thema KI waren beziehungsweise was von dem wofür wir heute Rechnung schreiben wird eigentlich in Zukunft so gut von KI gemacht und was bleibt dann noch über?

00:54:34: das war die Fragestellung ja.

00:54:36: Und jetzt jetzt kürze ich das mal sehr ein zu der quintessenz wo wir gelandet sind.

00:54:40: es wird ganz viel Analyse Tätigkeit Strategie ausarbeiten Konzepte schreiben und so weiter vielleicht nicht gänzlich automatisiert, aber das werden viele kluge Kunden unserer Kunden auf einem hohen Niveau auch selber können.

00:54:56: Und jetzt habe ich das beste Konzeptpapier der Welt.

00:54:58: und jetzt kommt das was du gerade ansprichst.

00:55:00: damit ist noch gar nichts verändert in der Organisation sondern jetzt brauche ich und das ist der unbequeme Teil den ich meine Jetzt kann jedes Unternehmen sich so eine Weltklasse Strategie besorgen, aber sie braucht Menschen die in der Lage sind Anschlussfähigkeit herzustellen damit in einer Organisation.

00:55:17: In den unterschiedlichen Bereichen mit all dem Stakeholder und mit all diesen Perspektiven, mit all den Persönlichkeiten die ich davor finde Die ganz unterschiedliche Motivationen haben.

00:55:26: Ich komme da gerade drauf wo du sagst was ist eigentlich Führungsleistung?

00:55:29: Führungsschleistungen ist in kritischen Momenten sage ich ja immer Da wo ganz viel Unsicherheit Entscheidungsfähigkeit Herzustellen diese Spannung zu balancieren Interessen auch auszugleichen, die in so einem Change stecken.

00:55:40: Und das ist unbequem.

00:55:42: Das hängt an Menschen und die muss ich haben.

00:55:44: Wenn ich sie nicht habe, hilft mir die beste Strategie nichts.

00:55:47: Hundert Prozent!

00:55:51: Ich versuche mal ein bisschen Parkans aus meinem Alltag mit reinzubringen, wenn wir so reden.

00:55:54: Sonst neigen wir dazu über Buswoods oder irgendwelche Systemkonstellation zu sprechen aber... Ich verwirre meine Mitarbeiter, wenn die zu mir ins Team kommen, immer regelmäßig.

00:56:07: Nämlich wenn ich mit denen eine Sitzung habe und die leiten die Sitzungen oder die haben Projektterminen und ich frag sie anschließend ob ich ihnen Feedback geben darf.

00:56:16: So dann ist das.

00:56:18: am Anfang mag das ein bisschen verstörend sein weil ich nämlich nicht nur jetzt aufs rhetorische oder aus inhaltliche gehe sondern ich stelle auch mal die Frage wie hast du die Situation die folgende Situation erlebt?

00:56:29: In dem Punkt als sich die Gruppe so und so verhalten hat Und was bezwecke ich damit oder was von Ziel möchte ich damit erfüllen?

00:56:36: Ich möchte den Menschen eine Wahrnehmung geben, die außerhalb des Inhaltlichen ist.

00:56:41: Wenn wir Wirkungen erziehen und das eben von Wirkung gesprochen, dann spielt natürlich das verhalten der anderen auch eine wesentliche Rolle.

00:56:46: Und wenn ich dann weiß wo ich vielleicht mal bewusst den Mund halte... ...wo ich vielleicht einmal die Gesprächsführung abgebe,... Wo ich vielleicht einen Stück jemanden... kitzeln muss oder auch mal in Ruhe lassen muss und sagt, er braucht jetzt noch einmal eben zwei Tage bis das Ganze sich gesetzt hat.

00:57:03: Da ist gerade Nebel im Kopf der zieht dann weg.

00:57:06: Und das ist das was ich rückwärts gerichtet von meinen Mitarbeitenden auch manchmal gesagt das total wertvoll.

00:57:12: und da glaube ich übrigens dass Führungsleistung ist also von mir als Führungskraft Ich stimuliere es aber auch bei Menschen die nicht bei uns in der Führingsrolle sind.

00:57:20: Warum?

00:57:21: Weil ich glaube, dass diese Funktion Führung enorm wichtig ist.

00:57:24: Und wenn wir mehr Menschen haben und die müssen nicht von einer Hierarchie irgendwie ausgezeichnet mit einem Orden oder zwei oder drei Abzeichen auf der Schulter dann ausgestattet sein Sondern das gehört für mich für so eine Zukunftskompetenz Wenn ich im Veränderungsmanagement bin einfach dazu Dass ich sage okay Ich kann nicht nur Inhalt So Strategie Geschäftsmodell Innovation Trends und so einen ganzen Kram sondern ich kann auch und der Part ehrlicherweise Du wirst mir vielleicht bestätigen, der ist ja noch viel größer.

00:57:51: Ich kann auch fallen zur Orientierung.

00:57:53: Unser letzter Workshop zum Beispiel mit den Railern, der ging nur um Beziehungsorientierung.

00:57:57: Wir haben nicht mehr über blaue rote Welt gesprochen Trends Innovationen Geschäftsmodelle und so ein ganz kramm.

00:58:02: wir haben darüber geredet wo sind eigentlich zwischen Menschen die grössten Hürden und die größten Wachstums barrieren gegen die wir gerade gegengelaufen und wie kann man die besser bearbeiten?

00:58:11: Und was für Werkzeug haben wir dafür eigentlich im Koffer?

00:58:14: und das ich glaube ich habe das vorhin schon mal gesagt Wir Banker, und ich glaube es geht auch für andere Unternehmen feststellen dass diese Veränderungsthemen... ...andere Kompetenzen also nicht nur andere Architektur sondern auch andere Kompetensen braucht.

00:58:28: Bisschen mehr Psychologie vielleicht was systemisch angehaucht ist?

00:58:33: Ich glaube keine Branche kann sich jetzt mehr dem IT-Thema entziehen das man da auch ein Grundverständnis braucht ob man jetzt keine Ahnung Lagerlogistiker oder Banker oder whatever der Handwerker dann muss man sich damit glaube ich auseinandersetzen.

00:58:47: Und wenn man das dann auch bedient und guckt, dass man sich da weiterentwickelt.

00:58:50: Ich glaube, dann ist man besser auf die Zukunft eingestellt als würde man nichts machen.

00:58:57: Das klingt wie ein Schlusswort!

00:59:01: Großartiges Fazit.

00:59:02: ich spiele den Ball noch mal zu.

00:59:04: Ich kann das so nehmen.

00:59:06: Ich bin sehr happy mit dem wo wir gerade gelandet sind weil das glaube ich vieles abdeckt.

00:59:10: zieht du mal einen Fazit.

00:59:11: also wenn das schon so ein erstes ist.

00:59:13: Wir haben jetzt gesprochen über Deine Rolle, Herausforderung in der Arbeitswelt, in der Transformation speziell für euch.

00:59:22: In der Bremischen Volksbank.

00:59:23: Weser Wümme mit all diesen Spannungsfeldern und dem was es braucht damit Transformation gelingt.

00:59:29: das wäre so mein die Agenda noch mal nachträglich vorgelesen.

00:59:32: sozusagen wo stehst du nach dieser guten Stunde die wir jetzt wahrscheinlich haben ohne auf die Uhr zu gucken?

00:59:39: Ja

00:59:40: ich habe jetzt hier neunfünfzig Minuten stehen.

00:59:41: also Arne, du weißt das ich schätze eure Arbeit.

00:59:45: Ich schätze den Austausch mit dir sehr.

00:59:48: Ich finde, du hast immer eine ganz coole Perspektive auch auf die Themen.

00:59:51: Wenn wir aufs Thema Transformation gucken, dann haben wir so ein paar Faltstricke jetzt versucht mal zu bearbeiten auf einer relativ hohen Flugbebene.

00:59:59: Ich glaube dass die Tiefe auch noch Rolle spielt.

01:00:02: Also was heißt es eigentlich für die nächste beste Aktion?

01:00:05: war ich immer?

01:00:06: Was ist die nächste beste Aktion?

01:00:07: Die nächste beste aktion heißt ja nicht die letzte Aktion oder die einzige Aktion um einen Thema denn auch zu lösen.

01:00:12: Jetzt kann man sagen, ja das ist ein iteratives Mindset und wir machen es irgendwie agil.

01:00:16: Ist mir egal.

01:00:17: also ich bin in einer hirayischen Welt groß geworden.

01:00:20: Ich finde Agilität auch cool.

01:00:22: Ich bin aber noch größerer Fan von Wirkung Und ich glaube wenn wir wirklich darauf achten in was für einen Kontext man unterwegs ist da die Sensorik für besitzen Die muss ausgebildet sein Da braucht man Bewusstsein für und dann den Mut haben eine nächstbeste Aktionen zu formulieren.

01:00:39: Und ich glaube, das ist so das Master Rezept vielleicht wenn es eins gibt.

01:00:46: Viel findet auch bei einem Selbststadt und eine Sache ist enorm wichtig.

01:00:51: Ich sage dir jetzt noch mal zum Ende weil da kommt man nie dran vorbei fast im Keimen Podcast Wenn du dieses Veränderungsthema machst dann hast du echt richtig Graswiderstand.

01:01:00: Widerstand ist gut damit kann man arbeiten Dann hast Du Grasanforderungen Da bist du bei den neuesten Themen Bist du mit dabei?

01:01:06: So ein kommunikativer Austandlungsprozess Der kann dir den einen oder anderen Arbeitsgarten bescheren, dass du echt müde und alle bist so nach drei Stunden Emotionalität, Gesprächsführung, Inhalt und so einem ganzen Kram.

01:01:18: Ich glaube für alle die Transformation zu begeistern, ich zähle mich dazu – ich finde das ein mega geiles Thema!

01:01:23: Wir reden viel über Resilienz.

01:01:25: Achtet auch darauf, dass ihr eine innere Aufgeräumtheit habt damit gut umzugehen, dass Ihr eine körperliche Fitness habt in Nährungssportbewegungen und

01:01:32: Co.,

01:01:33: dass man da auch widerstandsfähig bleibt weil das ist für mich mindestens genauso wichtig Wie so ein Werkzeugkoffer, den wir jetzt besprochen haben.

01:01:39: Und wie gesagt haben keine Ahnung guckt ihr die neuen Skills an worauf es eigentlich zu achten?

01:01:45: Weil das ist das was ich merke Menschen die Veränderungen erwirken wollen Die sind immer entgegner Nummer eins per se.

01:01:53: also Das hast du mit deinen Spannungsfeldern eben schön auch her geleitet.

01:01:57: und Ich glaube da ist wichtig dass wenn man Veränderung führt dass man auf seine menschen gut aufpasst und die zwischendurch auch mal aus dem Feuer heraus nimmt, denen man eine Pause verordnet.

01:02:06: Und das muss auch okay sein.

01:02:07: Jetzt kann man sagen New Work Home Office und so was ist alles ja schon Standard?

01:02:11: Ja!

01:02:12: Aber ich glaube da bewusst und achtsam Blick drauf zu haben.

01:02:16: es noch einmal etwas anderes und des anderen Themas der Selbstmanagement wirklich die Energie zu haben wenn man das den ganzen Tag macht.

01:02:23: Energie Tanks müssen noch aufgefüllt werden.

01:02:25: Jeder Wettkämpfer der hat vor dem großen Wettkampf hat er mal ne Pause.

01:02:31: Ich rede da nur von mir, ich weiß nicht wie es bei anderen ist.

01:02:32: Aber gerade diese Themen, das ist auch mein Lernfeld.

01:02:35: deswegen spreche ich hier so aktiv mit an.

01:02:38: Da kann man noch mal ein bisschen daran arbeiten und dann wird die Performance Meister noch besser

01:02:45: Sehr schön zusammengefasst und Ausblick gegeben.

01:02:48: zum Abschluss Lieber Sebastian ganz herzlichen Dank für deine Zeit!

01:02:52: Mir hat es großen Spaß gemacht.

01:02:54: Du wirst vielleicht irgendwann nochmal wiederkommen.

01:02:56: jedenfalls würde ich mich freuen wenn wir es also offline sowieso aber auch online noch einmal hinkriegen.

01:03:01: vielen dank für heute.

01:03:02: danke dass du ein podcast warst.

01:03:04: Danke auch ane schön das du wieder reingehört hast.

01:03:09: mehr infos zu uns und diesen podcast findest du unter www.kurswechsel.jetzt.

Über diesen Podcast

Kurswexl - Bereit für einen Kurswechsel?
Wir sind Kurswechsel, ein erfahrenes Beratungsunternehmen für Organisations-, Personal- und Teamentwicklung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Strukturen und Prozesse so zu verändern und zu gestalten, dass sie flexibel, kundenorientiert und wettbewerbsfähig agieren. Mit einem fundierten, praxisnahen Ansatz und maßgeschneiderten Lösungen fördern wir eine Arbeitsumgebung, in der Menschen gerne zusammenarbeiten und sich motiviert einbringen. Unser Team verfügt über vielfältige Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft, Psychologie, Soziologie und IT. Wir beraten Organisationen ganzheitlich, denken Folgeprobleme mit und passen unsere Herangehensweise situationsbezogen an, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken – das macht für uns seriöse Beratung aus.
Im Podcast sprechen wir genau über die Themen, die uns und unsere Kunden bewegen, um Arbeit so zu gestalten, damit Wert für Kunden entsteht und gleichzeitig ein Sinnerleben für Mitarbeitende ermöglicht wird.

von und mit Frank Wulfes, Arne Schröder, Alina Meyerdiercks, Steffany Uhde, Dietmar Heijenga, Frank Düsterbeck

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