00:00:00: Moin und herzlich willkommen im Kurswechsel Podcast.
00:00:02: Hier spricht Arne von den Kurswechslern.
00:00:04: Vor ein paar Wochen habe ich hier mit Christian Castens gesprochen, der Mitglied des Vorstands bei der Bank in Bistum Essen ist.
00:00:12: Dabei ging es darum wie die Bank das Spannungsfeld zwischen anspruchsvollem Tagesgeschäft und notwendiger Zukunftsentwicklung organisiert.
00:00:19: Es ging um die Frage Wie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt Die kreativen Potenziale aller Mitarbeitenden genutzt Und die Zukunft der Bank zur Sache aller gemacht werden kann.
00:00:30: Heute wechseln wir von der konzeptionellen auf die praktische Ebene.
00:00:33: Gemeinsam mit Franziska Vöking und Michael Lerner werfen wir einen Blick auf die Zukunftswerkstatt Female Finance, eine der Initiativen, die aus diesem Ansatz entstanden sind.
00:00:42: Wir sprechen darüber, wie aus einer strategischen Idee konkrete Zusammenarbeit wird.
00:00:46: Welche Herausforderungen auf dem Weg zu überwinden waren und was passiert wenn Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen die Zukunft ihrer Organisation aktiv zu gestalten?
00:00:55: Eine Episode Über Beteiligung, Zukunftsgestaltung und darüber Wie Innovation entsteht Wenn man sie nicht von oben verordnet.
00:01:02: Viel Spaß beim Hören!
00:01:06: Im Podcast sprechen wir über lebendige Organisationen, den Weg dorthin mit der Nutzung von modernem
00:01:18: Arbeitsform.
00:01:38: Christian Kastens Mitglied des Vorstands bei uns im Podcast war und darüber gesprochen hat, wie essentiell wichtig es für die Bank ist.
00:01:45: Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zu verstärken, die Bankentwicklung, Unternehmensentwicklungen, man könnte fast sagen Innovationen zu stärken und in diesen Zuge sind bei der BIP Zukunftswerkstätten entstanden.
00:01:58: Wer da nochmal genauer reinhören möchte ich verlinke die Episode noch mal.
00:02:02: Heute geht es ein bisschen darum, mal unter die Motorhaube zu schauen und in eine dieser Zukunftswerkstätten mal genauer reinzuschauen.
00:02:09: Und zwar um die Zukunftswerkstadt Fab Finance oder Female Finance.
00:02:12: das werden uns gleich Franziska Föcking und Michael Lerner erzählen, die bei mir im virtuellen Podcaststudio sind bevor wir inhaltlich einsteigen.
00:02:20: moin schön dass das geklappt hat.
00:02:21: ich werfe euch mal den Ball zu.
00:02:22: stellt euch doch kurz vor.
00:02:26: ja danke liebe Arne.
00:02:28: Mein Name ist Franziska Vöking, ich bin einundreißig Jahre alt und jetzt mittlerweile seit zwei Jahren bei der BIP und leitet das Kundenberatungsteam in der Privatkundenabteilung.
00:02:43: Ja mein Name ist Maike Lerner.
00:02:45: Ich bin auch seit ungefähr zweieinhalb Jahren bei Der BIP Und ich bin Seniornachhaltlichkeitsreferentin und im Vorstandstab angesiedelt.
00:02:56: Versuch mal zu starten, wie wir dann jetzt auch zusammengekommen sind oder die Zusammenarbeit gestartet ist.
00:03:02: Ich habe ja gerade ganz grob angerissen Zukunftswerkstätten.
00:03:07: Nochmal in der Episode mit Christian ist sehr umfangreich hergeleitet wieso weshalb warum macht die Bib diese Zukunftswerkstätte?
00:03:15: Jetzt ist das ja auch ein Kunstbegriff, der irgendwie geschaffen worden ist und nachdem ich in meiner Rolle als Kurswechseler im mehrtägigen Vorstand workshop mit dem vorstand das ganze erarbeitet habe sind wir dann ja an die öffentlichkeit gegangen sozusagen und haben in der bank kommuniziert was das problem ist warum wir uns überlegt hätten haben dass da in die Richtung, was passieren muss.
00:03:40: Und auf irgendeine Weise habt ihr ja auch Wind davon bekommen?
00:03:43: Vielleicht nehmt ihr uns mal mit davon wie war das für euch als es plötzlich hieß wir wollen die Bank zur Sache aller machen.
00:03:49: Das war ja einer dieser schlagenden Sprüche und wie das Thema Zukunftswerkstätten auf euch gewirkt hat und wie ihr daran gekommen seid.
00:03:59: Ja vielleicht fange ich einfach mal an.
00:04:01: also die Zukunftswerksstätte oder das ganze Konzept dieser Change-Prozess war am Beginn sehr abstrakt.
00:04:09: ehrlich gesagt Es war irgendwie nicht so richtig klar, worum geht's da?
00:04:14: Was wird da jetzt gemacht.
00:04:15: Das ist sicherlich auch ein Format was ja jetzt nicht so ganz banktypisch ist oder nicht in die Prozesse passt und ich glaube greifbar wurde es dann als wir den ersten Marktplatz gemacht haben wo dann klar war okay hier stehen irgendwie ein paar Stellen wenn in einem großen Raum was sind viele Leute da?
00:04:31: du hattest das anmoderiert.
00:04:32: jeder kann also seine Ideen reinbringen uns.
00:04:35: das hat eigentlich ganz gut funktioniert so learning by doing dass wir relativ schnell Themen auch an vielfältigen Stellen und Marktständen sozusagen hatten.
00:04:46: Und sich da Leute drum gruppiert haben, die angefangen haben direkt über die vorgeschlagene Themen zu diskutieren.
00:04:53: Ich glaube dann war das ein Selbstläufer!
00:04:58: Franzi, ergänzt mal.
00:04:59: Wie war das für dich als es hieß die Bank zur Sache all da machen und wir so eine große Marktplatzveranstaltung haben wir's ja genannt also ein Open Space bei euch veranstaltet haben mit ich weiß gar nicht.
00:05:10: Siebzig, achtzig Kolleginnen und Kollegen zu Beginn der Veranstaltungen sogar Hunderts um den Dreh glaube ich.
00:05:17: Großes Format wie war das?
00:05:20: sehr spannend und aufregend, weil ich diese Form von Arbeiten so aus dem Bankalltag gar nicht kannte.
00:05:27: Wir arbeiten ja in der Regel in ganz klaren Strukturen fest verankert und da mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen, zu schauen was gibt es denn noch?
00:05:35: Und vor allen Dingen wie können wir die Zukunft gestalten?
00:05:39: Die Bank zur Sache aller machen stand dann relativ schnell.
00:05:43: über allem sollte es ja auch sein.
00:05:47: Also wir arbeiten alle für ein großes Ganzes.
00:05:51: und dann in dem Sinne die Bank zur Sache Aller machen, war die logische Konsequenz.
00:05:58: Jetzt ich nehme vielleicht noch mal so einen bisschen Anlauf.
00:06:01: also was haben wir gemacht?
00:06:02: Michael du hast ja schon gesagt Ich habe die Veranstaltung moderiert und hab so der Brückenschlag aus der Arbeit mit dem Vorstand die Strategie nochmal in die sogenannte Purpose Pyramide zu überführen um relativ leichtgängig kommunizierbar zu machen, was sonst eher so auf zwanzig bis vierzig Seiten steht.
00:06:19: Was ist eigentlich die Strategie der Bank?
00:06:21: Also was sind die Stoßrichtungen und die strategischen Handlungsfelder?
00:06:25: da gab es ja unter anderem das Thema demografischer Wandel wo einfach klassischerweise wenn man so will top down gesagt wurde Das ist ein Thema damit wollen wir uns beschäftigen.
00:06:37: Aber auch euer Vorstand hat ja erkannt, es wird bei der Komplexität die wir heutzutage haben wahrscheinlich nicht mehr gehen das drei schlaue Herren in der Vorstandsetage sich Gedanken darüber machen.
00:06:48: Sondern es ging darum die Potenziale anzuzapfen, die in der Bank eben schlummern Und insofern unter diesem Thema, das war ja nur eins von mehreren dann sich Gedanken darüber zu machen.
00:06:58: Was sind die Themen für die Bank im Sinne von Zukunftsentwicklung?
00:07:02: Wo vielleicht noch eine offene Flanke ist wo man nicht so aufgestellt ist wie man es sein könnte um eben auch in Zukunft noch eine Daseinsberechtigung zu haben.
00:07:11: Und dann kam ja diese Marktstände, Michael du hast es gerade schon erwähnt ins Spiel und im Rahmen dieses Open Space auch ich weiß gar nicht wer den Vorschlag gemacht hat das Thema Female Finance also Frauen und Finanzen.
00:07:24: Vielleicht kann ich das noch ergänzen.
00:07:26: Du hast es jetzt auch nochmal so ausgeholt und das ist eigentlich der Part, der ja sehr abstrakt am Anfang glaube ich für die Mitarbeiter auch war.
00:07:34: Es gibt eine Purpose-Paramide usw.
00:07:35: und sofort Und ich glaube an dem Tag War's dann eben greifbar dass man sagt okay Jetzt wirds verständlich Wir haben irgendwie Themen Die die Bank beschäftigt in Zukunft.
00:07:46: Das waren drei Themenblöcke unter diesen Themenblöcken, weil es sozusagen die Aufgabe was bewegt euch oder wo seht ihr Aufgaben, die uns in Zukunft vielleicht beschäftigen könnten und schmeißt sie einfach mal an die Wand.
00:08:01: Und da wurde es dann wirklich greifbar.
00:08:03: Da sind ja wie viele tolle Ideen entstanden auch was zum Beispiel das Kundenerlebnis angeht usw.
00:08:08: und sofort ein Stand, dass zwar auch initiiert von einer Kollegin die ja eigentlich durch einen persönlichen Schicksalsschlag an das Thema kam und gesagt hat Mensch auch selbst wenn man in der Bank arbeitet, man kommt schnell in Situationen als Frau wo man ein bisschen überfordert ist mit der ganzen Situation.
00:08:27: Und da muss man doch irgendwie mal was machen also speziell Frauen adressieren in dieser ja mit der speziellen Biografie Teilzeitarbeit und was passiert bei einer Trennung?
00:08:40: Was passiert, wenn der Partner verstirbt.
00:08:41: Man steht da irgendwie ganz alleine und das war eigentlich der Ursprung der Idee.
00:08:45: Und da gruppierten sich dann direkt auch recht viele Frauen drum herum.
00:08:50: Auch echt ganz verschiedenen Alters.
00:08:52: Die Franzi ist ja jetzt noch in der Ecke jünger Es waren aber auch ältere Kolleginnen dabei und ja ganz schnell ist da eine Diskussion entstanden und das Thema hat an Fahrt aufgenommen Franzi oder wie hast du es erlebt?
00:09:05: Ja genauso.
00:09:06: also Das sind ja Themen, die uns im Alltag gerade als Frauen immer wieder begegnen.
00:09:12: Also das fällt ja auf und es ist sicherlich jeder Frau bekannt.
00:09:18: Uns wird ja oft Patou schon mal keine Kompetenz in Finanzsachen unterstellt und da gilt es dann halt auch anzugehen und das zu beleuchten.
00:09:30: wir werden anders beraten oft als unsere Männer.
00:09:37: Das sind so wichtige Themen und so essentiell, dass wir Frauen im Endeffekt befähigen wollten finanzielle Entscheidungen auch selber treffen zu können.
00:09:46: Und so ist es ja dann auch gewachsen.
00:09:48: eine ganz ganz wichtige Idee wie ich finde und ich glaube da sind wir der Kollegin die das mal aufgeschlagen hat auch sehr dankbar.
00:09:58: Also ich muss auch, ich mach mal gedanklich und erinhaltlich so ein bisschen mit.
00:10:02: Für mich war das auch oder habt ihr es sehr schnell hingekriegt?
00:10:05: Das spielt jetzt keine Rolle für die Entwicklung meiner Meinung.
00:10:07: aber um mal einen Blick zu geben als sie das erzählt hat war für mich auch so ja na klar also wenn wir Michael durchs die Biografien von Frauen angesprochen Es ist ja immer noch so dass klassischerweise wenn irgendwann das Thema Familie kommt die Kehrarbeit oft bei der Frau ist.
00:10:23: Das heißt, also einmal leider oft immer noch Karriereknick aber auch ein bisschen raus aus dem Beruf.
00:10:29: Und dann kam irgendwann die Kollegin, die ihr wahrscheinlich gerade zitiert, wo ich sehr beeindruckt war wie sie mit Zahlen und Statistiken handiert und Studien rausgesucht hat, wo auch deutlich wurde dass auch Frauen auch durchaus Frauen, die ein bisschen Geld haben ganz anders damit umgehen als Männer zum Beispiel Wieso bis halb warum?
00:10:47: Da könnten wir jetzt drüber philosophieren, aber es scheint offensichtlich so zu sein dass Frauen im wahrsten Sinne des Wortes schlecht beraten sind in Finanzangelegenheiten.
00:10:55: Und das unter diesem Thema demografischer Wandel einzuordnen und zu sagen Mensch da gibt's eine Zielgruppe für die Bank also ne Kundengruppe sozusagen über die man sich so zielgerichtig gar keine Gedanken macht.
00:11:07: Das mir leuchtete das sofort ein und es hat dann ja auch relativ schnell Anklang gefunden wie ihr schon angedeutet habt.
00:11:19: Es geht, also relativ schnell Anklang.
00:11:21: Wir können jetzt die Hörer nicht sehen und haben etwas geschmunzelt ist relativ.
00:11:27: Also so die Begeisterungsstürme hielten sich in Grenzen.
00:11:30: zunächst bei dem Thema.
00:11:31: Also wir in der Projektgruppe, die hat es sich relativ schnell zusammengefunden, haben das Thema gesehen und auch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven wie ich gerade schon sagte unterschiedliche Altersgruppen.
00:11:43: Das heißt auch unterschiedliche Lebensphasen Und in jeder Lebensphase hatte jede Frau ein Beispiel, was irgendwie komisch läuft so bei den Finanzen oder ob es jetzt eine persönliche Betroffenheit oder aus dem Bekanntenkreis.
00:11:56: und wir haben relativ schnell gesehen da lässt sich etwas draus machen.
00:11:58: Das Thema ist so groß, wir müssen uns eher noch eingrenzen.
00:12:02: In der Bank gesammt wurde es anfangs belächelt.
00:12:05: das muss man glaube ich auch ganz klar sagen weil es war so bisschen ja Frauen jetzt brauchen wir jetzt einen Rosenes Finanzprodukt.
00:12:11: Das war so der Tenor.
00:12:12: Ein bisschen gedauert auch und, na ja Überzeugungsarbeit vielleicht jetzt nicht unbedingt aber wir mussten schon sehr viel in Vorleistung gehen mit unserer konzeptionellen Arbeit damit erkannt wurde ach so nee okay das ist vielleicht ja auch ein Business Case für die Bank weil darum geht es ja.
00:12:29: Wir wollten jetzt ja auch nicht Themen irgendwie entwickeln weil wir uns langweilen in der Bank nichts zu tun haben soll.
00:12:35: es soll ja auch eine Mehrwert mehr Wert schaffen das auch deutlich zu machen.
00:12:41: Das ist jetzt nicht so ein Softskill-Thema, wo wir uns mal zusätzlich umkümmern, sondern dass es für die Bank eine Relevanz hat und ein Business Case sein kann – das hat ganz schön gedauert!
00:12:53: Es ist cool, dass du das direkt ansprichst mit.
00:12:54: Es hat Anklang gefunden.
00:12:55: Meinte ich, ihr habt relativ schnell ne Gruppe von, ich weiß nicht, fünf, sechs oder sieben Personen gefunden, die gesagt haben, das Thema finde ich spannend.
00:13:02: Da sollten wir uns mit beschäftigen lassen, daran arbeiten.
00:13:05: Der zweite Teil, den du gerade ansprichst, da wäre ich ganz sicher noch drauf gekommen.
00:13:09: Also wenn es darum geht was passiert eigentlich in Organisation und wenn etwas Neues reinkommt?
00:13:15: Was gar nicht so alltag ist... Du hast schon angesprochen das war dann gar nicht einfach da überhaupt erstmal die nötige Aufmerksamkeit zu finden die Akzeptanz zu finden.
00:13:22: vielleicht können wir das für einen Moment noch parken Und ihr nehmt uns noch mal mit oder wir gemeinsam erklären nochmal, also jetzt hat dieser Marktplatz stattgefunden.
00:13:30: Es gab im Rahmen des Open Space die Session sagt man dann ja Female Finance da hat sich so ein Pool von Menschen um diese Pinwand gestellt, die gesagt haben Mensch da sollte man sich mal mit beschäftigen.
00:13:42: und dann haben wir hier angefangen nachdem ich auch so mit einem oder zweimal drüber schlafen bestätigt habe dass ihr weiter Interesse an dem Thema habt im Rahmen dieser Zukunftswerkstatt an dem thema zu arbeiten.
00:13:52: Das heißt, den Teil mache ich vielleicht noch mal.
00:13:54: Wir haben uns organisiert insofern als dass wir, ich glaube zu Beginn wöchentlich und später dann vierzehntägig eine gemeinsame Sprechstunde hatten, so haben wir das genannt die mit mir stattgefunden hat und ich habe euch methodisch ein bisschen durchgeführt.
00:14:09: An dem wenn ich den Begriff jetzt sage, dann haben ganz viele Hörerinnen irgendwie was im Kopf, was wir da gemacht haben.
00:14:18: Also wir haben uns an der Idee von Objektives und Key Results bedient.
00:14:22: Und gesagt, lass uns doch mal so ein qualitatives Ziel formulieren was hinter dem Thema Fab Finance steht also im Sinne von wo könnte man in absehbarer Zeit damit landen?
00:14:30: Qualitativ im Sinne einer Wirkung.
00:14:32: und dann haben wir uns Key Result überlegt.
00:14:34: Also ganz konkret was sind Ergebnisse messbare Ergebnisse die wir gemeinsam erreichen wollen?
00:14:40: vielleicht nehmt ihr uns damals ein bisschen mit.
00:14:42: ich weiß Ihr habt immer gesagt Arnek wählt uns da mit seinen OKRs usw.
00:14:47: Mir ging es darum, ein bisschen Struktur reinzubringen.
00:14:49: Das auch schnell überprüfbar zu machen, ob diese Idee stimmt und das kam ja so nebendran.
00:14:55: Dass wir einerseits methodisch sehr stringent, will ich fast sagen, gearbeitet haben und gleichzeitig aber in diesem offenen Feld von Mensch erst mal ist das ja auch nur eine Idee dass female finance funktionieren könnte.
00:15:05: wie war denn der Teil für euch
00:15:09: herausfordernd würde ich sagen weil alle auch verschiedene Ideen hatten.
00:15:14: Der eine beleuchtete dann irgendwie die Altersvorsorge ein bisschen stärker für die Frau, wohin gegen der andere dann gesagt hat ja aber wir müssen ja auch gucken beispielsweise auf Frauen, die nicht so viel verdienen, dann wieder auf Frauen die viel verdient und so hatten wir dann relativ schnell auch die Kolleginnen und Kollegen ja sogar Sie sich dann irgendwie so ein bisschen festigten und einen gewissen Kreis, den wir bis heute ja haben.
00:15:41: Wir machen das jetzt schon über ein Jahr sehr erfolgreich aber die Struktur war glaube ich essentiell.
00:15:50: nachher auch, wenn wir die oft nicht so gerne gehabt haben und wöchentlich immer dieses Bord füllen mussten gab es eine Struktur.
00:16:00: Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ersten Moonshots festgelegt hatten, als wir dann auf der Agenda stehen hatten.
00:16:09: Wir möchten in dem ersten Quartal eine Veranstaltung haben mit über vierhundert Frauen und das war quasi das Ziel was es schon sehr herausfordernd war.
00:16:21: aber wo wir gesagt haben wir wollen zumindest unbedingt ne Veranstaltung machen ob es jetzt vierhundert Frauen sind oder nicht ist dabei zweitrangig.
00:16:28: und genau das war ja eigentlich auch geplant also einen Moonshot zu machen.
00:16:32: Niemand vielleicht da nicht erreicht, aber ich glaube wir waren sehr erfolgreich.
00:16:37: Wir hatten auch direkt die erste Veranstaltung in dem Quartal und... Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen wie aufgeregt wir waren und wie spannend das war und was für eine Dynamik das auch bekommen hat.
00:16:50: Und ohne diesen Raum oder diesen Schutzraum einer Zukunftswerkstatt, die ihr uns gegeben habt und die Struktur der... Was ist denn?
00:17:06: Die Struktur der... Hilfen wir mal ganz kurz, Arne bitte.
00:17:14: Ich bin nicht sicher was du meinst dass wir nach diesen OKRs gearbeitet haben oder?
00:17:19: ich habe ja gesagt wir machen eine Sprechstunde.
00:17:21: das heißt ich bin euch alle zwei Wochen auf die Nerven gegangen damit und hab gefragt erreicht ihr euer OKR-Set seid ihr auf einen guten Weg?
00:17:28: wenn ich jetzt gerade schon das Wort habe wieder ist weil du das ansprichst Mike Franzi Entschuldigung dass diese Veranstaltung in dem ersten Quartal so als Meilensteiner stand zahlt ja darauf ein, dass ich auch euch sehr früh gesagt habe schließt euch jetzt bitte nicht einen Dreivierteljahr ein und schreibt siebenundfünfzig Seiten Konzept bevor ihr herausfindet ob das überhaupt irgendwie auf Resonanz stößt sondern versucht so schnell es geht.
00:17:52: Ich sage mal den Markt ins Unternehmen zu lassen also da eine relevante Zielgruppe einmal mit dem Thema zu konfrontieren und schnell rauszufinden klappt das?
00:18:00: Also jetzt hast du von dem Moonshot gesprochen und wir haben gesagt vierhundert Frauen aber die Hypothese war er wenn wir mit dem thema um die Ecke kommen dann stößts das auf Interesse.
00:18:09: also die Idee davon, dass da ist ein Markt auch für die BIP bestätigt sich relativ schnell und deswegen war die wahrscheinlich auch zu recht aufgeregt weil ich dachte wo klappt das?
00:18:17: Und wie ist die Resonanz und wie ist das Feedback usw.
00:18:20: Aber was mir dann auch wichtig war, dass ihr möglichst schnell dieses Feedback bekommt.
00:18:27: Ja, das war ja auch ganz wichtig um erst mal überhaupt so ein erstes Stimmungsbild zu haben.
00:18:36: Sind wir denn auf dem richtigen Weg?
00:18:37: Wir haben gut situierte Frauen befragt, insbesondere auch in Führungspositionen die auch eine Meinung zu dem Thema hatten, die ja total wichtig war für uns weil es ist alles schön und gut dass wir das als Thema jetzt irgendwie benannt haben.
00:18:55: Wichtig ist ja auch ob's Abnehmer hat die beispielsweise in einer Pflegeeinrichtung oder eine Pflegeeinrichtungen leiten, wo das ja dann auch ankommt.
00:19:07: Wo Mitarbeiter beispielsweise betroffen sein können oder Mitarbeiterinnen um das mal zu identifizieren war das sehr wichtig.
00:19:15: Ich würde noch was zu ergänzen Ahne weil wir haben uns oft über dieses OKR-Set ausgetauscht und diesen Formalismus dahinter steckt Konstellation war das sehr gut, weil da kommen wir vielleicht auch noch später drauf.
00:19:33: Das ist ja eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Teams und wir kannten uns ja vorher alle irgendwie vom Sehen von Betriebsfest.
00:19:40: aber wir arbeiten allen ganz unterschiedlichen Abteilungen haben in unserem Arbeitsalltag keine Berührungspunkte.
00:19:46: Und gerade in solchen heterogen Gruppen macht es total Sinn sich an so einem Board entlang zu hangeln oder was für ein Instrument auch immer weil es sicherstellt, dass alle auf dem gleichen Level sind.
00:20:03: Alle vom gleichen Reden und man in so einen einheitlichen Flow kommt.
00:20:07: Weil sonst sind die Arbeitsweisen sehr unterschiedlich.
00:20:09: Die einen Kollegen sind der Tag ist extrem durchstrukturiert.
00:20:13: Die anderen haben eine andere Arbeitsweise, weil sie eine andere Aufgabe haben.
00:20:17: Und das war eigentlich am Anfang so das notwendige verbindende Element Logik und Arbeitssystematik, um dann so ein Projekt auch irgendwie echt ans Fliegen zu bekommen.
00:20:26: Weil ich glaube sonst hätte man sich irgendwie so bisschen vielleicht auch verzettelt oder wir werden uns gar nicht untereinander so einig geworden wie wir jetzt die Sache eigentlich angehen wollen und dafür war das sicherlich hilfreich.
00:20:38: Ich habe ja eingangs gesagt also Blick unter die Motorhaube nochmal was haben wir gemacht?
00:20:42: Wir haben uns oder ich hab euch verordnet mehr oder weniger alle vierzehn Tage in die Sprechstunde bei mir zu kommen sozusagen Und so für die Methodenkenner, die uns jetzt zuhören.
00:20:52: Im Prinzip war das Quick and Dirty sowas wie ein Review der letzten zwei Wochen und einen Planning der nächsten zwei Wochen.
00:20:59: Also wir haben uns in zwei Wochen Rhythmus Dinge vorgenommen.
00:21:02: Sowas sind die nächsten Schritte, die wir gehen müssen um möglichst schnell auch immer mit Blick auf dieses OKR Set diese Fortschritte zu machen damit wir auch wirklich... Wir haben uns im Quartal genommen ja vom Zyklus und zu sagen danach wollen wir das auswerten ob es weitergehen soll und kann dass wir da vorankommen.
00:21:19: Das war der Teil und dazwischen, also da wurde ja nicht wirklich gearbeitet im Sinne von er arbeitet sondern nur abgenommen kurz reflektiert.
00:21:27: Seid ihr auf dem Weg kommt ihr voran vielleicht nehmt ihr uns mal mit dahin.
00:21:31: wie sind denn Ergebnisse entstanden bei euch?
00:21:38: Ja also wir sind Ergebnisse entstanden auch auf unterschiedlichen Wegen.
00:21:42: Also wie ich schon gesagt habe wir eine sehr heterogene Gruppe Und haben uns zunächst hingesetzt und erstmal überlegt Wie können wir uns organisieren?
00:21:54: Eben, wie ist es zeitlich.
00:21:55: Das war das eine und das andere war aber ganz stark thematisch, was wir eben gesehen haben.
00:21:59: Das Feld ist so groß!
00:22:00: Wir haben ein bisschen auch Personas identifiziert – das war der erste Schritt als so einer Frauenpersonas in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen festgestellt.
00:22:07: Alles klar, dass ist soweitläufig.
00:22:09: Wir müssen uns sehr stärker fokussieren, sonst kommen wir nicht weiter.
00:22:12: Und das ist das, was die Franzi gerade schon sagte.
00:22:15: Wir haben dann gesagt jetzt zu unserer Bank im Bistum Essen Passt eine Gruppe sehr, sehr gut.
00:22:22: Also wir haben ja das Motto Fair Banking und unsere Vision ist es auch Menschen zu befähigen ein Leben frei von finanzieller Not aufzuleben.
00:22:31: Und dann war eben klar oder den Kollegen wichtig dass man zumindest einer Schiene hat wo Frauen adressiert werden mit Bildungsangeboten die vielleicht eher in herausfordernden Lebenssituation sind also Teilzeitkräfte nicht ohne Ausbildung oder wie auch immer, die besonders stark von Altersarmut betroffen sind.
00:22:54: Das sind ja genau diese Frauen in weniger gut bezahlten Jobs halbtags.
00:23:00: Dann ist so eine Trennung schnell wirklich so ein Genickbruch finanziell gesehen und da war es auch ein starker Wunsch das zu adressieren weil wir das auch so unter unserem Fairbank Motto sehen haben dann aber gesagt dass kam relativ schnell.
00:23:12: auch dann die Kritik Na ja, aber wir sind hier auch in der Bank und diese Zukunftswerkstellungen dürfen nicht aus dem Auge verlieren.
00:23:18: Da geht es eben auch darum wie können wir das Geschäftsmodell weiterentwickeln?
00:23:22: Und haben dann gesagt Wir adressieren auch Frauen die finanziell eigentlich gut dastehen und vielleicht auch beruflich echt viel mit Geld zu tun haben Die aber privat eher auch so ein bisschen faul sind was die Finanzen angeht.
00:23:38: Pilotgruppe, die Franzi gerade ansprach, wo wir eben so Geschäftsführerinnen auch mal eingeladen haben.
00:23:44: Er entstand ein ganz, ganz offener und auch emotionaler Dialog über das Thema Geld.
00:23:48: Und es ist sicherlich jetzt für allgemeiner – das gilt nicht für alle Frauen aber doch so gerade auch in der bestimmten Altersgruppe.
00:23:55: So ja ich sag mal also, vierzig plus, die noch anders sozialisiert sind, die Frauen über Geld spricht man nicht, dass da wirklich einen Bedarf ist, auch nochmal rein zu gehen.
00:24:04: da geht es dann nicht darum zu beraten, wie kann man jetzt eine finanzielle Not verhindern?
00:24:07: Sondern eher, wie können wir das Geld rendiert sich stärker anlegen.
00:24:10: Und auf diese beiden Themen haben wir uns dann fokussiert und das war der Startpunkt in die Instuing.
00:24:20: Ich mache mal einen großen Sprung um danach das dazwischen noch mit euch aufzuarbeiten weil Franzi du ja auch gerade gesagt hast ihr macht das jetzt seit einem guten Jahr.
00:24:29: Das ist ja, also ihr wart an dem ersten Marktplatz gleich eine der Zukunftswerkstätten die entstanden sind und es gibt das Thema FabFinance bis heute in der Bank.
00:24:38: Und hoffentlich auch noch Jahre hinaus weil sich dann auch wirklich durchgesetzt hat.
00:24:43: Also es hat dann irgendwann stattgefunden.
00:24:45: Ihr habt Beraterin geschult zu diesem Thema Es haben Gespräche stattgefundet.
00:24:50: Das war wenn ich mich recht im Sinne zu Beginn dieses Jahres stimmt das?
00:24:56: Ja
00:24:57: So ganz grob, also worauf ich hinaus will.
00:25:00: Jetzt ist die Zukunftswerkstatt FabFinance eine, die bei einer Idee von oder einem Impuls.
00:25:07: Man müsste sich eigentlich mal mit der Finanzbiografie von Frauen beschäftigen und sich anschauen welche Beratungsbedarfe da noch nicht gedeckt sind bis hin zu wir tun das tatsächlich bei uns in der BIP und haben Berater und Beratterinnen dahingehend geschult und dazwischen liegt ja ein Weg.
00:25:22: Der Michael Du hast es gerade schon angedeutet nicht ganz einfach war, der auf Widerstände gestoßen euch mal irgendwie rechtfertigen musstet, gefühlt so was macht ihr da mit eurer Zeit?
00:25:33: Bringt das der BIP überhaupt etwas?
00:25:35: und diesen Weg würde ich gerne nochmal ein bisschen beleuchten.
00:25:37: Weil es ist ja Teil der Wahrheit für die sich unsere Hörerinnen und Hörern auch interessieren wenn sie überlegen in unseren Unternehmen wie läuft's da eigentlich?
00:25:45: vielleicht nehmt ihr euch noch einmal mit oder uns noch mal mit so in die Steine diese auf dem Weg lagen und aus dem weg geräumt werden mussten.
00:25:54: Wie war das für euch?
00:26:01: Ja vielfältig.
00:26:03: Und ich glaube ganz unterschiedlich dann auch, also ich hatte es vorhin schon gesagt ein Stein war sicherlich tatsächlich die Akzeptanz dass man sagt warum muss man jetzt Frauen gesondert adressieren?
00:26:14: Also die Kritik kam sowohl von männlichen Kollegen aber auch von weiblichen Kollegen auch gerade in Führungspositionen die gesagt haben Mensch ich will ja doch gar nicht immer die Sonderlocke sein.
00:26:24: Es soll doch normal sein das Frauen irgendwie erfolgreich sind und erfolgreich mit Geld umgehen.
00:26:29: Ich gesondert adressiert werden.
00:26:32: Und bei Männern wurde es tatsächlich ein bisschen belächelt, ich glaube das kann man schon sagen jetzt auch nicht durch die Bank weg ne?
00:26:36: Wir haben ja ganz tolle Kollegen auch bei uns im Haus, die das auch supportet haben aber natürlich gab's auch welche dieses ein bisschen so Ja komm ist ja ganz nice.
00:26:44: Das war sicherlich eine Hürde und ich glaub da ist es aber ganz gut gelungen mit Datenzahlen Fakten was Banker halt zu brauchen zu dazu legen dass es ein Thema ist Ja, mit dem die Bank einerseits ihre Reputation eben auch stärken kann und andererseits dass es aber auch ein Geschäftsmodell ist.
00:27:07: So das war die eine Hürde Und natürlich gibt es dann auch Hürden.
00:27:12: Vielleicht kann da auch die Franzi gleich noch was zu sagen wenn sie mag.
00:27:16: Wir haben ja alle Vollzeitjobs und da ist es natürlich auch ein Ressourcenproblem sich immer wieder zusammenzusetzen weil ich glaube ganz wichtig bei solchen Projekten Du musst da am Ball bleiben, du kannst es nicht schleifen lassen.
00:27:27: Und in dem Moment und das war vielleicht auch so ein bisschen der Turning Point im ersten Quartal, dass wir gesagt haben okay beladen jetzt diese Pilotgruppe an Frauen zu uns in die Bank ein und machen irgendwas.
00:27:38: Da entsteht ja eine Verbindlichkeit.
00:27:40: Das heißt, wenn wir die jetzt hier einladen dann rollt der Stein und dann können wir den auch nicht mehr aufhalten weil dann haben wir ein bisschen Gesicht zu verlieren dass wir jetzt ein Thema angestoßen haben und wie verfolgen das nicht weiter.
00:27:53: Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass man sich das auch bewusst macht.
00:27:56: Also sobald man einen Fuß nach draußen setzt aus diesem geschützten Raum dann exponiert man sich und dann ist man auch ein bisschen in der Pflicht zu liefern.
00:28:08: Ja würde ich gerne direkt daran anknüpfen also insbesondere am Ressourcenthema.
00:28:13: Es ist ja so dankenswerterweise hat die Bank geben Mitarbeiter, der in der Zukunftswerkstatt mitarbeitet bis zu zwanzig Prozent seiner Arbeitszeit zur Verfügung gestellt.
00:28:26: Da war sicherlich eine große Herausforderung, dass die Zwanzig-Prozent ja irgendjemand auch fangen musste und wir irgendwann uns gar nicht mehr auf die zwanzis Prozent berufen konnten.
00:28:40: zum einen weil das Thema so groß geworden ist und zum anderen weil wer wie gesagt halt eben jeder den Vollzeitjob hatte.
00:28:48: das heißt wir haben es einfach on top gearbeitet.
00:28:51: Aber wir standen mit so viel Herz dahinter, dass es eigentlich gar keine Frage war ob wir das jetzt machen sondern nur wann und in welcher Zeit.
00:29:02: Wir uns da verabredet haben sehr oft zusammengesessen und über dieses Thema auch diskutiert und sind aber auch immer jedes Quartal eigentlich zum neuen Entschluss gekommen.
00:29:12: Das Thema muss weitergehen ist einfach zu wichtig für uns als Projektteam, auch für die Bank und natürlich auch für Frauen selbst.
00:29:23: Ja also das war tatsächlich eine sehr große Herausforderung.
00:29:28: Die Akzeptanz hat man ja gerade schon angesprochen.
00:29:34: Das hat zwei Ebenen, ich würde das gerne noch mal differenzieren weil das sicherlich etwas ist was...das ist nicht bib exklusiv sondern mindestens die eine davon beobachte ich in meiner Rolle in jedem Unternehmen Und das ist, ich bin fast geneigt zu sagen.
00:29:49: Also die faktische Situation dass ich gleichzeitig operative Arbeit und Entwicklungsarbeit machen muss.
00:29:57: in einer Organisation nicht immer die gleichen Leute aber irgendwie muss sich ja gleichzeitig Fußball und Tennis spielen sozusagen also Zukunft entwickeln und Tagesgeschäft machen.
00:30:10: Jetzt erleben wir gerade, dass die Welt auch wahnsinnig schnell in Bewegung ist und wir von einer Krise in die nächste Schlittern uns sicherlich das Tagesgeschäft auf allen Seiten irgendwo drückt.
00:30:19: Und ihr als Bank auch wahnsinnig viele institutionelle Kunden zu betreuen habt auch Privatkunden die auch diese Themen mit in die Bank tragen.
00:30:27: Worauf will ich hinaus?
00:30:28: Also das Tagesgeschäft, das erlebe ich bei euch, bei anderen Banken aber auch bei Nichtbanken ist gerade so stark belastet mit eigentlich zu wenig Kapazitäten an vielen Stellen dass für Zukunftsentwicklung oft keine Zeit ist.
00:30:42: Ich glaube diesen Konflikt den haltet ihr bis heute aus weil den kriegen wir ja nicht weg.
00:30:48: Das ist auch bei den anderen Zukunftswerkstätten so.
00:30:50: der andere Teil, also der Konflikt wo ihr gerade gesagt habt es wurde ein bisschen belächelt.
00:30:55: Ist das überhaupt ein Thema?
00:30:58: Vielleicht gehen wir da noch mal drauf ein.
00:31:00: Habt Ihr und wenn ja wann und wie genau gemerkt dass diese Akzeptanz ein bisschen größer geworden ist und wenn Ja wodurch?
00:31:10: Also ich glaube ein wichtiger Schritt war da die Akzeptenz des Vorstandes muss man sagen gerade in den ersten Wochen Zukunftswerkstätten natürlich auch vom Vorstand getrieben.
00:31:22: Entsprechend hatten wir da Rückenwind, aber auch inhaltlich wurde das dann eben schnell erkannt.
00:31:27: und wie ich gerade sagte also Wir haben eine Kollegin die da wirklich sehr fit ist in der wissenschaftlichen Arbeit Die Studien rausgesucht hat es aufbereitet hat in Argumente umgewandelt hat Und Dann ist das eigentlich ein No-Brainer.
00:31:40: wenn man's dann einmal so runter schreibt Da ist die Akzeptanz dann wirklich so pürpür gewachsen und Das war auch ganz schön eigentlich zu sehen In dem Verlauf, jetzt auch dieser Zyklen die wir durchlaufen haben.
00:31:53: Auch immer mehr Kolleginnen aber auch Kollegen kamen und gesagt haben Mensch ihr habt ja das Thema ich habe da im Bekanntenkreis eine die arbeitet in so einem Frauennetzwerk wollte er das nicht mal vorstellen.
00:32:02: also dass ist fast ein bisschen viral gegangen dann unter den Kolleginnen und Kollegen Und daran hat man natürlich gemerkt dass die Akzeptanz auch steigt.
00:32:12: Was würdet ihr sagen?
00:32:13: welche Rolle hat diese erste veranstaltung gespielt von der ihr gerade schon gesprochen habt?
00:32:18: In dem Zusammenhang.
00:32:21: Wie meinst du Pilotveranstaltung?
00:32:23: Ja, ich erinnere mich an das schöne Foto was da auf der Dachterrasse in der vierzeiten Etage mit Essen im Hintergrund entstanden ist und wo ihr gerade sagt jetzt haben wir Frauen eingeladen und Michael sagt den Stein haben wir angestoßen und der rollt jetzt auch.
00:32:35: dass also zumindest war das meine Beobachtung hat ja so ein bisschen Auftrieb gegeben das man festgestellt hat Mensch wie Wir senden eine Einladung raus und da kommen Frauen, interessieren sich.
00:32:46: Und unterstützen uns auch noch und ermutigen uns das weiterzutreiben.
00:32:51: Das zumindest habe ich das als einen großen Meilenstein wahrgenommen?
00:32:55: Ja wenn nicht sogar der größte.
00:32:58: Weil hätten wir die Veranstaltung nicht gemacht weiß ich gar nicht wo wir heute stehen würden aber so konnten wir uns zum einen Die Bedeutsamkeit abholen für das Thema weil auch diese Frauen kannten kannten die Thematik natürlich und wussten genau, wovon wir gesprochen haben.
00:33:15: Also wir haben da auch einen Nerv gefunden oder getroffen der zu dieser Gruppe absolut passte und hätten wir das Feedback nicht so eingeholt und so bekommen wie wir es dann bekommen hätten wäre das Ganze vielleicht auch in eine andere Richtung gelaufen.
00:33:31: Vielleicht genauso erfolgreich, das weiß man natürlich heute nicht.
00:33:34: aber das war so der Auftakt wo wir gesagt haben ja es ist interessant und wir machen auf jeden Fall weiter.
00:33:40: Wir haben uns ja auch Ideen abgeholt in welche Richtungen wir gehen könnten und ich weiß auch noch.
00:33:46: also wir haben gerade bei der Veranstaltung da gab's ja sowas wie Budgets auch überhaupt nicht, da haben wir überlegt holen wir denn jetzt noch irgendwie was zu essen, ein besonderes zu trinken Sektchen zum Anstoßen und solche Dinge die wir dann vorüberlegen mussten.
00:34:00: Die jetzt natürlich keine Rolle mehr spielen, weil wir machen mittlerweile richtig große Veranstaltungen für Frauen, die einfach durch diesen Meilenstein ja auch wachsen durften Und der Erfolg gibt uns ja recht.
00:34:18: Es ist ein Thema nach wie vor und es ist wichtig.
00:34:21: Ich vielleicht mal so meine zwei Cent dazu.
00:34:24: Also Franzi, du hast ja vorhin gesagt ihr wart auch echt aufgeregt von dieser Veranstaltung und ich interpretiere das mal denn oder betone mal was ich ja auch immer wieder gesagt habe wir arbeiten in einem Format indem ihr einerseits ein Schutzraum zur Verfügung gestellt kriegst.
00:34:39: aber ihr habt gerade schon gesagt der Vorstand hat getrieben der stand auch dahinter wo aber andererseits auch geliefert werden muss weil wird es sonst also es darf scheitern Und jetzt können wir lange über das Wort Scheitern diskutieren, ob man das sagt oder nicht.
00:34:52: Aber man darf auch früh lernen dass etwas nicht funktioniert.
00:34:55: Vielleicht formuliere ich das so und ich spüre ja bis heute mit welchem Herzblut ihr dahinter steckt und es war ja so ein Moment wo man hätte feststellen können.
00:35:04: Jetzt haben wir ein paar Wochen daran gearbeitet und jetzt scheitert's in Anführungsstrichen.
00:35:09: Und das dann auch für euch so als Auftrieb mitzunehmen, hat dann sicherlich dazu geführt dass ihr da auch weiter investiert habt und das auf breitere Füße gestellt habt.
00:35:18: Und ja auch irgendwann da einen Beratungsansatz entwickelt habe der dann in Schulungskonzept mit externen Trainern die euch erstmal aufgeschlaut haben usw.
00:35:26: Also das Thema ist ja gewachsen.
00:35:28: dadurch dass wir immer wieder diese Schleifen gedreht haben von Stimmen unsere Hypothesen Ja kriegen wir eine Resonanz ja Die fällt positiv aus.
00:35:35: machen wir den nächsten Schritt bis jetzt über ein Jahr wo Das kann man das so sagen, dass Thema Verbfinance eigentlich fest etabliert ist in der BIP.
00:35:45: Ja ich glaube das kann man sagen wir haben dann parallel also es sind ja auch... Es ist jetzt nicht so linear ein bisschen wie du das darstellst ne?
00:35:53: Die Dinge da laufen dann ja parallel und manchmal ist dann auch so'n bisschen Henne-Eye Problem und gesagt okay wenn mal nach dieser Pilotveranstaltung die eben wirklich dann Erfolg war oder wo wir auch unsere Hypothesen bestätigt bekommen haben sagt ja jetzt geht's weiter fragt man sich ja, dann brauchen wir jetzt eigentlich eine Website.
00:36:10: Aber eine Websites auf der Bank irgendwie oder nochmal so ein Unterpunkt dafür ist es noch nicht groß genug.
00:36:16: also manchmal muss man auch so ein bisschen auf dem Ei tanzen und improvisieren.
00:36:23: Und genau das haben wir eigentlich in den letzten Jahr gemacht Also die Formate weiterentwickelt.
00:36:28: Wir haben uns auch nochmal anders aufgestellt, weil wir gemerkt haben okay Das ist zeitlich jetzt so groß dass wir uns dann nochmal aufgeteilt haben.
00:36:35: Die eine Gruppe betreut dieses Thema finanzielle Bildung für vulnerable Gruppen.
00:36:41: Die andere Gruppe betreute das Thema Veranstaltung für berufstätige Frauen und jede hat dann so weitergearbeitet, es war eben parallel... das weitere Format entwickelt wurden.
00:36:53: Wir haben parallel an der Website gearbeitet und dann geht's ja drum, da musst du ja Marketing mit einbinden.
00:36:59: Dann hast du es angesprochen wir haben das Schulungsangebot für die Kolleginnen und Kollegen im Privatkundenbereich organisiert.
00:37:07: Da musst du dann ja die Abteilungsleitung mit ein binden also da wirds dann auch schon bisschen offizieller.
00:37:12: Das ist nicht mehr so hemmtärmlich, wir machen das jetzt mal eben Und das ist eben so'n Prozess wo es dann auch immer wieder scheitern kann.
00:37:18: Ist das gewollt?
00:37:20: die zu uns in die Bank kommt, nimmt auch Geld.
00:37:22: Auch das muss man sich freigeben lassen.
00:37:24: Das muss man argumentieren und sagen ja wir glauben daran dass es gut investiertes Geld ist.
00:37:29: Und so geht das dann von Woche zu Woche von Monat zum Monat und... Wir sind ja noch nicht fertig!
00:37:36: Der Prozess ist ja immer noch im Flow, weil du sagst das ist in der Bank etabliert Ja aber also wir kamen jetzt gerade auch.
00:37:44: diese Woche hatten wir Eine Veranstaltung, das war auch wieder eine Premiere.
00:37:49: Da sind wir in ein Unternehmen gegangen und haben da eine sogenannte schlaue Pause bespielt.
00:37:53: Das war auch etwas ganz Neues was wir vorher nicht gemacht haben Und so gibt es eigentlich jeden Monat oder zumindest einmal im Quartal irgendwas Was für uns immer noch neu ist und was wir immer noch wieder neu überlegen müssen und deswegen wie immer nochmal neu aufgeregt sind.
00:38:09: Das darf aber auch so sein.
00:38:12: Ich mache mal einen Zwischenfazit, weil ich kann das jetzt ja von der einen Seite angucken und also von der schönen Seite in der ich sagen kann wir haben gestartet mit dem was ich eingangs gesagt habe was ich in einer Episode mit Christian besprochen habe.
00:38:27: wofür macht die Bank das eigentlich?
00:38:29: Weil wir unsere Daseinsberechtigung in der Zukunft erarbeiten müssen und wir glauben dafür brauchen wir das Potenzial von allen.
00:38:36: In einer ganz kurzen Zusammenfassung und von oben drauf geguckt kann man sagen innerhalb von sechs, sieben Monaten hat sich ein Produkt Marktreif entwickelt.
00:38:45: Also Marktreife im Sinne von.
00:38:46: es haben Beratungen stattgefunden, es haben ja auch Abschlüsse stattgefundet, ihr habt Geschäft generiert.
00:38:52: aus diesem Thema heraus wo ich sage wow das wollen die allermeisten Unternehmen.
00:38:56: also so solls ideal typisch sein.
00:38:59: Jetzt haben wir ein bisschen Zeit gehabt, in dieser Episode um mal von Stein zu sprechen.
00:39:04: Von Gegenwind, von Franzi.
00:39:06: Du hast gesagt eigentlich lebt das auch ganz viel von Herzblut und Arbeitszeit wo man gar nicht weiß wo man sie hernehmen soll.
00:39:12: also dass sind ja so die Seiten die oft in so wenn ich euch jetzt auf einer Konferenz auf dem Podium sitze und ihr eine Folkstory erzählt die fallen mal in einem Nebensatz.
00:39:20: aber das ist glaube ich gar nicht hoch genug zu betonen dass es auch echt irgendwie Ja, dieses Engagement braucht und den Glauben und die Investition da rein.
00:39:29: Ich will zum im letzten Teil des Podcasts vielleicht noch mal eine weitere Perspektive aufnehmen.
00:39:36: Das Eine ist ja Bankentwicklung oder Zukunftsentwicklung wenn wir das so nennen.
00:39:40: Jetzt hieß es vorher die Bank zur Sache aller machen.
00:39:43: ich erinnere mich als ich mit euren Vorständen in dem Workshop saß Da fiel auch ganz schnell das Thema Kultur.
00:39:51: Also wir wollen auch eine Kultur schaffen, in der wir anders zusammenarbeiten.
00:39:54: In dem wir vernetzter arbeiten und übergreifender arbeiten.
00:39:58: Vielleicht könnt ihr uns da noch mal so ein paar Sätze dazu sagen wie ihr das erlebt habt?
00:40:09: Ja!
00:40:10: Wie habe ich das erlebt?
00:40:12: Wenn du mich persönlich fragst ist es fast bisschen schwierig zu beantworten weil ich auch andere Arbeitsweisen kenne.
00:40:20: Ich komme nicht klassischerweise aus der Bank ...kennen eben auch eine Kultur,
00:40:26: wo...
00:40:27: ...ja so ein, ich sag mal dieses freie Arbeiten stattfindet.
00:40:31: Ich habe lange im Marketing gearbeitet und auch als Texterin, als Freelancerin.
00:40:37: Deswegen fand ich das so interessant und toll dass ich dachte Mensch, dass das in der Bank stattfindete.
00:40:41: damit hab' ich jetzt wirklich nicht gerechnet und war natürlich hell aufgegeistert da auch ja im Prinzip so dieser Arbeitsweise mit einzubringen.
00:40:51: Ich glaub für die Kollegen die jetzt aus der Bank kommen und ihr Berufsleben da verbracht haben, hatte das vielleicht aber nochmal ganz andere Seiten?
00:41:00: Ja.
00:41:01: Hatte für uns tatsächlich ganz andere Seite weil – das sagte ich ja eingangs schon – wir normalerweise ziemlich star arbeiten auch viel hierarchisch und durften wir dann erstmalig eigentlich auch mal verlassen.
00:41:21: Ja, natürlich haben die einen und anderen gesagt, ja jetzt kommt schon wieder irgendwie was Neues.
00:41:26: Und jetzt wird das Rad noch dreimal neu erfunden und im Endeffekt ändert sich eh nichts.
00:41:31: doch
00:41:32: also es hat sich eine Menge geändert seit Einführungen der Zukunftswerte.
00:41:35: gestatten.
00:41:36: ich glaube da sind wir mit das beste Beispiel für dass man echt etwas schaffen kann wenn man dran bleibt wenn man investiert und vielleicht auch noch eine extra Meile geht dass das hier zu einem Wandel führt, ist glaube ich unstrittig.
00:41:53: Wir haben Verantwortlichkeiten die innerhalb der Zukunftswerkstätten stattfinden, die ja normalerweise gar nicht verteilt würden und das bringt hier gerade schon so ein Ruck durch die Bank und wir erleben das ja auch in den Zusammenkünften, dass da auch viele Mitarbeiter einfach da sind.
00:42:14: Die Lust haben auch auf Veränderungen, Lust haben, die Bank weiterzuentwickeln um eben in der Zukunft auch eine Rolle zu spielen und darum geht es ja eigentlich genau bei diesen Zukunftswerkstätten.
00:42:30: Vielleicht kann ich da auch noch was ergänzen?
00:42:33: Das ist ja hierarchieunabhängig ist in der Bankenwelt glaube ich jetzt neu oder vielleicht auch gar nicht so beliebt, also es macht ja auch Sinn.
00:42:44: Hierarchien machen ja auch sinn weil das sind eben Entscheidungen die da getroffen werden und irgendwer muss am Ende den Kopf hinhalten.
00:42:51: deswegen macht das auch Sinn.
00:42:52: und dieses zu erfahren man kann hierarchie unabhängig Dinge bewegen und auf die Straße bringen Das war glaube ich eine tolle tolle Erfahrung.
00:43:03: auch wichtig ist unter dem Kulturaspekt, was ich jetzt ganz toll fand.
00:43:06: Ist wirklich diese interdisziplinäre Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg... Also das sind ja ansonsten so einen Silo-Denken in der Bank und diese Sichtweisen und dieser Blick auf Themen je nachdem welchen Job man in der bank hat.
00:43:22: Das ist so spannend!
00:43:23: Und da kommt wirklich so, dass es echte Stärken, die da so zusammenkommen, die sonst im Arbeitsalltag nicht so zusammen kommen.
00:43:30: Und das war für mich sehr bereichernd auch diese ganzen unterschiedlichen Perspektiven damit reinzubringen.
00:43:37: und wenn man das schafft, eben auch in die Kultur zu verankern ist er sicherlich auch mega viel mitgewonnen.
00:43:45: Ich möchte gerne mit meinen Worten oder so durch die Organisationsentwicklungsbrille nochmal das aufgreifen was ihr gesagt habt weil es klingt Manchmal so negativ, wenn Franzidus gesagt wir sind ja ein hierarchisches Unternehmen und wir arbeiten relativ stark.
00:43:59: Und jetzt hast Michael Du von Silo Denken gesprochen.
00:44:03: da will ich mal die Wertung rausnehmen.
00:44:04: Ihr seid eine Bank ihr seid ein wahnsinnig stark reguliertes Unternehmen wo es klare Prozesse braucht wo die Hierarchien Sinn machen und was auch Sinn macht das Markt und Markt folgende Trennung haben das will die Aufsicht schon so.
00:44:17: wo es auch wenig Sinn macht, so im operativen Alltag die Risikokontroller mit den Vertrieblern zusammenzusetzen.
00:44:22: Weil's einfach wichtig ist da Spezialistentum aufzubauen und das ist etwas jetzt kann ich das übertragen Das gilt auch für Nichtbanken und andere Unternehmen dass sich im Prinzip nicht die eine neue auf gut deutsch moderne Organisationsstruktur jetzt etablieren dann ist alles wieder in Ordnung.
00:44:39: Ich habe ganz verschiedene Anforderungen Organisationen denen gerecht werden muss.
00:44:44: Es gibt ganz viele insbesondere in Banken, in denen die klassische Starr ist ein negatives Wort.
00:44:50: Aber irgendwie ist es Starr, in dem das einfach so sein muss sozusagen und das macht's ungleich schwerer für Banken dann Formate zu schaffen oder Räume zu schaffen, in den auch mal anders arbeiten möglich ist ohne gleich grundsätzlich das andere infrage zu stellen.
00:45:06: also es ist oft ja kein entweder oder einen sondern einen sowohl als auch.
00:45:10: und dann die Frage wie organisiere ich dass?
00:45:13: Und das haben wir versucht mit diesen Zukunftswerkstätten, und es zeigt sich ja – oder ihr sagt es auch – dass es nicht einfach ist.
00:45:21: Ich glaube, da haben wir zusammen erlebt, ich sage noch mal, dass das kulturell gar nicht so einfach ist in einer Organisation andere Arbeitsweisen zu etablieren, weil ich sage immer dann springt sofort der Immunapparat der Kultur an und sagt, das ist fremd!
00:45:34: Das wollen wir nicht bebe!
00:45:36: So und das kann man an unterschiedlichen Symptomen dann sicherlich auch beobachten.
00:45:39: umso schöner, dass ihr da dran geblieben seid.
00:45:41: Und dass das Früchte trägt.
00:45:43: und jetzt jetzt gesagt es ist es marktreif aber Es hat noch ganz viel Zukunft und ihr lebt ständig noch was neues.
00:45:49: vielleicht nehme ich das mal so um auf die zielgerade einzubiegen mit euch.
00:45:53: wenn ihr jetzt Mal von heute an nach vorne blickt Wo seht ihr denn?
00:45:59: Jetzt hätte ich fast gesagt euer Projekt Euer Thema in sagen wir mal einem Jahr oder in drei Jahren so um zwei Abstufungen mal zu machen.
00:46:14: Ja, also ich würde dir zumal sagen FAPFinance ja ist in drei Jahren nach wie vor ganz fest verankert in der Beratung gehört zu jeder Beratungs muss angesprochen werden oder wird auch angesprochen und wir werden den Projektstatus irgendwann verlassen.
00:46:35: dann ist es ein selbstverständlicher Bestandteil dieser Bank als Verständnis auch im Endeffekt von einer Kunden Nähe und auch von einem Kundenerlebnis, was geschaffen wird.
00:46:46: Und das ist ja nicht nur wichtig Frauen selber zu befähigen sondern auch Männer darauf aufmerksam zu machen.
00:46:57: Also ich würde mir wünschen, wenn ich das mal so äußern dürfte dass Frauen in drei Jahren also unsere Kundinnen sagen ja wir treffen heute finanzielle Entscheidungen deutlich selbstbewusster als noch vor drei Jahren.
00:47:15: Ich würde das noch ergänzen wollen ein bisschen um den konzeptionellen Part weil Genau das soll ja ist es auch die Idee, dass es in die Bank übergeht und ich glaube wir müssen aber gut am Ball bleiben.
00:47:27: Das auch immer noch weiter zu begleiten.
00:47:28: und zum Monitorn da haben wir schon oft darüber gesprochen weil es gibt ja keine Abteilung für Finanz in der Bank und dieses in die Linie übergeben dann ist auch mal die Gefahr das ist ein bisschen versandelt weil diese Linie für das Thema auch gar nicht gibt's und deswegen möchten wir das schon auch weiter begleiteten und weiter entwickeln.
00:47:47: gerade gesagt wir haben jetzt ein Angebot für Unternehmen geschaffen wo wir dann in die Pause gehen oder wie auch immer ins Unternehmen gehen und das sind ja Themen, die uns weiter begleiten.
00:47:58: Es muss immer weiter entwickelt werden.
00:47:59: Das ist kein Selbstläufer.
00:48:00: Irgendwann muss diese Leute die Unternehmen ansprechen.
00:48:03: Wir müssen die Termine machen und ich würde mich freuen wenn wir da im Jahr noch wirklich am Ball bleiben das Thema nicht eingeschlafen ist.
00:48:14: Das war erst mal so.
00:48:14: das erste, das hört sich jetzt negativ an aber ich glaube die Gefahr besteht tatsächlich weil es eben auch ein sehr personengetriebenes Thema ist.
00:48:20: da stellen wir ja auch fest.
00:48:22: also es steht und fällt auch mit den Personen die ihr Herzblut da rein bringen.
00:48:27: und Ja dann würde ich bewünschen dass wir das noch weiterentwickeln und aufrechterhalten Und in drei Jahren dann hoffentlich auch wirklich da sind Dass es So ein bisschen zum selbstläufer wird und Frauen und Unternehmen auf uns zukommen.
00:48:44: Also wir haben jetzt auch schon Kontakt mit anderen Banken gehabt, die gesagt haben oder wie habt ihr das gemacht?
00:48:49: Wo wir auch mal erzählt haben, wie wir das Projekt umgesetzt haben und dass wir da einfach noch viel stärker vernetzt sind.
00:48:55: Dieser Netzwerkgedanke ist ganz wichtig.
00:48:57: Noch ja viel stärkere angekommen sind wirklich in dieser Bubble nenn ich es mal.
00:49:05: Und wie Freitag sagte dann auch wirklich was erreicht haben.
00:49:10: Ich habe irgendwann mal den Spruch gehört, nichts ist erfolgreicher als Erfolg.
00:49:14: Also wenn jetzt die Frage ist was braucht es damit sich das so wie ihr das gerade angedeutet habt wirklich etabliert und durchsetzt dann braucht das Erfolg und Erfolg ist am Ende ja auch für euch als Bankvertriebserfolg Natürlich unter dem verbanking.
00:49:30: das unterscheidet euch von vielen anderen banken und das passt total zu diesem thema.
00:49:34: Aber letztendlich francidus ist in so einem nebensatz erwähnt dass frauen zu euch kommen weil sie wissen bei der bipp werde ich auch Zielgruppen gerecht, also mir entsprechend beraten und das unterscheidet die Bib von anderen Banken.
00:49:47: Und am Ende geht es ja darum und ihr kennt den Bankenmarkt auch dass es darum geht, dass es ganz viele andere gibt, die auch Kunden haben wollen und sagen wir machen euch Angebote und man da einfach was schaffen muss wo man sagt und deshalb bleiben sie bei uns und deshalb ist das unsere Daseinsberechtigung.
00:50:02: wenn das gelingt, toi toi toi dann ist großartig etwas entstanden in dieser Zukunftswerkstatt.
00:50:10: Ja, absolut.
00:50:13: Also im Endeffekt ist es ja auch wichtig authentisch zu bleiben.
00:50:15: Wir als BIP haben nun mal das Fairbanking und unsere Kunden sind bei uns aus einer bewussten Entscheidung heraus aufgrund von Vertrauen dass über viele Jahre hier auch gewachsen ist und das Thema passt zu uns wie wahrscheinlich zu keinem anderen so gut.
00:50:34: und genau das ist es Kunden sind bewusst, Kunden bei uns und wenn wir damit Frauen noch explizit ansprechen können ja umso besser.
00:50:45: Es passt zu unserer Vision es passt zu der Philosophie es hat tatsächlich auch ein Nachhaltigkeitscharakter.
00:50:51: definieren ist ja durchaus auch über die nachhaltige Ausrichtung und Gleichberechtigung ist eben auch eines der siebzehnnachhaltigkeit Ziele auf das wir damit auch einzahlen.
00:51:00: Und wir haben ja auch mit unseren Produkten, die jetzt beispielsweise Mikrofinanz und mit den Themen, wo wir auch nicht bewusst aber indirekt Frauen mit Stärken im globalen Süden profitieren halt hauptsächlich Frauen von.
00:51:12: Also das Thema passt bei uns einfach.
00:51:15: Wir stellen eben auch fest, wenn wir von Frauen sprechen und Geld, sie haben einen höheren Anspruch daran, auch Gutes mit ihrem Geld zu bewirken Und achten eher mal darauf, dass es eine nachhaltige Geldanlage ist und haben da einfach mehr den Blick in die Zukunft.
00:51:30: Also diese Enkeltauglichkeit wird da viel öfter mit gedacht und deswegen isst die Sache eben so rund, ne?
00:51:35: Weil wir da auch das Angebot haben und die Kompetenz haben, die wir dann da eben auch vermitteln können und die da auch gefragt ist.
00:51:43: Deswegen ist es eine runde Sache.
00:51:48: Rundesache klingt nach dem Schlusssatz oder?
00:51:51: Dann würde ich sagen, liebe Michael, liebe Franzi, danke für eure Zeit!
00:51:56: dass ihr uns noch mal mitgenommen habt in so den Weg und die Schwierigkeiten, die auftreten wenn man mit Herzblut für eine Sache antritt im Sinne von die Bank zur Sache aller machen.
00:52:08: Ich finde es ist ein schönes Beispiel dafür was am Ende ja tatsächlich relativ kurzer Zeit also weniger als einem Jahr entstehen kann.
00:52:15: vor letztes Jahr im Februar gab's das alles noch gar nicht, nicht einmal die Idee Und heute sprecht ihr, so wie ihr darüber sprecht.
00:52:22: Insofern kann ich euch nur beglückwünschen dazu dass das so gut geklappt hat.
00:52:26: ein bisschen werden wir noch miteinander zu tun haben insofern teutäu-täu drückt die daumen das gut weiter geht.
00:52:33: danke für heute.
00:52:34: wir machen den Deckel drauf bis zum nächsten mal.
00:52:37: schön dass du wieder reingehört hast.
00:52:39: mehr infos zu uns und diesen podcast findest du unter www.kurswechsel.jetzt.